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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.

Interview mit Lisa Lawrenz

Lisa Lawrenz, BuFDi der DLRG

Hallo Lisa, stell dich doch bitte kurz vor:

Mein Name ist Lisa Lawrenz, ich bin 19 Jahre alt und habe schon das Schwimmen in der DLRG gelernt. Seit meinem Seepferdchen bin ich eine Wasserratte und somit auch der DLRG treu geblieben. Mein BFD absolviere ich in der Gliederung Schacht-Audorf in der Mitte Schleswig-Holsteins. Dort bin ich schon seit einigen Jahren aktiv im Wasserrettungsdienst, in der Schwimmausbildung, bei Sanitätsdiensten und anderen Einsätzen sowie natürlich in der Jugendarbeit. Die DLRG ist ein so ausfüllendes und weitgefächertes Hobby, dass noch eine ähnlich zeitintensive Freizeitbeschäftigung gar nicht in ein einziges Leben passt. Aber das ist mir auch egal, da meine Gliederung für mich eher eine zweite Familie als ein Verein ist.

Was hat dich bewogen dich für den Bundesfreiwilligendienst zu entscheiden?

Selbst am Ende meiner Schulzeit wusste ich noch nicht, in welche Richtung ich beruflich gehen will. Und auf einmal hatte ich zwar mein Abitur in der Hand aber immer noch keine Idee. Deshalb hab ich einfach mal drauflos gegooglt und bin denn auf den BFD bei der DLRG gestoßen. Mein 1. Vorsitzender war sofort begeistert und hat sich dafür eingesetzt, dass die DLRG Schacht-Audorf als Einsatzstelle anerkannt wird. So bin ich zu meinem Bundesfreiwilligendienst gekommen!

Warum machst du deinen BFD bei der DLRG?

Wie schon gesagt, ist die DLRG ein großes Hobby von mir. Und mit dem BFD hab ich mein Hobby zum Beruf gemacht – auch wenn nur für ein Jahr. Es ist mal ganz schön, nicht nur ehrenamtlich die Arbeit zu erledigen, sondern die Zeit zu haben, um sein ganzes Herzblut in sein Schaffen zu legen.
Während des Jahres noch eine Fachausbildung zu erlangen ist zudem sehr praktisch, da man für diese doch oft zeitaufwändigen Lehrgänge  selten nötige die Zeit findet.

Was würdest du anderen jungen Menschen raten, die vor der Überlegung stehen einen BFD bei der DLRG zu machen?

Man sollte schon generelles Interesse an den Aufgaben der DLRG haben und nicht wasserscheu sein. Wenn man diese doch leichten Voraussetzungen erfüllt, kann ich den Bundesfreiwilligendienst bei der DLRG nur empfehlen. Aus Gesprächen mit Bufdis aus anderen Einsatzbereichen, wie zum Beispiel aus einem Krankenhaus, hatte ich den Eindruck, dass sie eher als eine billige Arbeitskraft fungieren. In der DLRG fühle ich mich nicht so. Durch die Arbeit bei uns kann man sich enorm weiterentwickeln und eigene Kompetenzen fördern. Ein BFD ist also nicht nur eine Erleichterung für die Einsatzstelle sondern auch ein Jahr voller neuer Erfahrungen für den Bufdi selbst.

Was kommt für dich nach dem BFD? Was machst du anschließend?

Ich würde am liebsten auf Lehramt studieren. Ansonsten hab ich auch schon einen Ausbildungsplatz.
Der DLRG werde ich trotzdem verbunden bleiben. Die Arbeit liegt mir einfach zu sehr am Herzen, um auf sie zu verzichten.

Vielen Dank für deine Zeit.

Interview mit Heinz H. "Stupsy" Schmalz-Markuse

Hallo Heinz , stell dich doch bitte kurz vor:

Heinz H. Schmalz-Markuse genannt Stupsy, 50 Jahre, wohnhaft in Schwarzenbek bei Hamburg.
Seit 38 Jahre Mitglied in der DLRG und in diversen Funktionen tätig gewesen.

Was hat dich bewogen dich für den Bundesfreiwilligendienst zu entscheiden?

Da ich seit langem arbeitssuchend bin, kam ich auf die Idee zumindest Teilzeit bei der DLRG Bundesgeschäftsstelle meinen BFD zu machen.

Warum machst Du deinen BFD bei der DLRG?

Ich bin überzeugter DLRG-Mensch, außerdem ist dies eine tolle Organisation, wo man sich vielseitig weiter entwickeln kann.

Was würdest Du anderen jungen Menschen raten, die vor der Überlegung stehen ein BFD  bei der DLRG zu machen:

Erst einmal genießt man je nach Neigung und Interesse eine tolle fachliche Ausbildung in Theorie und Praxis. Man kann sich in vielen Bereichen  spezialisieren, in denen man nach dem BFD auch weiterhin ehrenamtlich bei der DLRG tätig sein kann, um das Erlernte weiter ausüben zu können. Die tolle Kameradschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl sind wie in einer großen Familie. Mit gleichaltrigen und anderen Menschen zusammen ein großes Ziel zu erreichen, Menschenleben zu retten und anderen das Schwimmen zu vermitteln.

Was kommt für dich nach dem BFD? Was machst du anschließend?

Ich hoffe, dass ich in der Zeit des BFD einen neuen Job und damit eine neue Herausforderung finde oder vielleicht auch eine Anstellung hauptberuflich bei der DLRG. Ansonsten werde ich danach weiter Bewerbungen schreiben und ehrenamtlich bei der DLRG meinem Hobby nachgehen.