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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.

Hochwasseralarm im Bezirk Stade

Die Polizeieinsatzzentrale des Regierungsbezirks Stade erhielt am 23. Februar gegen 16.30 Uhr die erste Meldung, daß das Hochwasser die 3-Meter-Grenze erreichen würde. Diese Nachricht wird dem TL der Kreisgruppe Stade unmittelbar darauf bekannt. Er informiert sofort den 1. Vorsitzenden und beide beschließen, die Einsatzgruppe aufzustellen.

 

16.45 Uhr Alarmierung der ersten Einsatzgruppe.
16.55 Uhr Beendigung-der Alarmierung der ersten Einsatzgruppe
17.10 Uhr Aufstellung der zweiten Einsatzgruppe.
17.30 Uhr Meldung an Landkreis Stade, DLRG ist einsatzbereit mit zwei Booten
17.40 Uhr Zweites Zugfahrzeug für Boot "Pass op" von Fa. Wichers einsatzbereit, gleichzeitig damit die 2. Gruppe einsatzbereit.
18.10 Uhr Anruf von der Regierung Stade: Hochwasser steigt vermutlich über 3,5 Meter, Wind hat auf Nordwest gedreht. Erhöhte Gefahr.
18.35 Uhr  Anruf: Hochwasser steigt bis ca. 4,00 Meter.
l8.45 Uhr Drei weitere DLRG-Boote können mit Besatzung eingesetzt werden, Zugfahrzeuge werden bzw. sind bereitgestellt.
20.50 Uhr Zwei Einsatzgruppen werden zur Einsatzleitung der DLRG-Kreisgruppe vom Heim in die Teichstraße verlegt.
21.15 Uhr Alle Mitglieder der Einsatzgruppe werden nach Hause entlassen. Einsatzbereitschaft bleibt bestehen, die Alarmierung der Mitglieder ist durch Telefon und Melder in kürzester Zeit gewährleistet. Eine telefonische Anfrage bei der Einsatzleitung ergibt, daß der starke Sturm nachgelassen hat, und die Gefahr vermutlich nicht eintreffen wird. Diese Auskunft ist ausschlaggebend, daß die DLRG-Kameraden in die Wohnungen entlassen werden.
Gegen 3.15 Uhr ist laut Radio- und Fernsehmeldung die Sturmflutgefahr gebannt.  Der Telefondienst wird eingezogen

Heinz F r e e s e

 

entnommen dem Lebensretter 
mit freundlicher Genehmigung