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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.

Sturmfluteinsatz in Hamburg

Der Bürgermeister Hamburgs, Prof.  Dr. Weichmann, dankte den Helfern in der Sturmnacht  23/24.  Februar 1967 mit den Worten: "Abermals hat eine schwere Sturmflut unsere Stadt bedroht. Allen denen, die in selbstloser und vorbildlicher Weise geho!fen haben, die Gefahr zu bannen, spreche ich im Namen des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg Dank und Anerkennung aus.  Den vielen freiwilligen Helfern ist es mit zu danken, daß Schlimmeres verhütet werden konnte. Unsere Bevölkerung kann sich auf die Männer und Frauen, die im Katastrophenschutz tätig sind, verlassen!"

In der Sturmflutnacht meldete die <b>Bergedorfer DLRG</b> folgendes der Einsatzleitung der Polizei und des Ortsamtes Allermöhe: "Wir haben die vom Hochwasser abgeschnittenen Außendeichgebiete zwischen Warwisch und dem Dobber oberhalb Oortkaten abgesucht.  Keine akute Gefahr für die Bewohner. Unsere Motor-Rettungsboote sind frei für neue Einsätze!" Auf Weisung wurden die Boote nach Kirchwerder verlegt.

Inzwischen traf die Meldung über die drohende Gefahr eines Deichbruches in Fünfhausen ein. Im Eiltempo wurde vorsorglich ein weiteres DLRG-Motorboot mit einem Speziallaster von Boberg zum Elbdeich herangeholt.  Die einsatzfreien Mannschaften folgten und schleppten mit Feuerwehr und Bundeswehr Sandsäcke.  Aber erst nach fünf Uhr morgens konnte der Rettungswart der DLRG, Kam. Jens Kuklik, mit seinen Männern aufatmen: Bergungen aus Wassersnot waren nicht mehr zu befürchten; die Deiche hatten standgehalten.  Aber gerade in den letzten vierzig Minuten war dort die Gefahr trotz ablaufenden Wassers besonders groß gewesen.                                       (H. 0.)

entnommen dem Lebensretter 
mit freundlicher Genehmigung