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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.

Mosel wurde immer breiter

Auch das Koblenzer DLRG-Heim stand 60 Zentimeter hoch unter Wasser und hatte keinen Telefonanschluß mehr. 24 Stunden früher als die Bundeswehr war das Motorrettungsboot Adler-Delphin" der DLRG - 1992 für 1 00 000 DM gekauft - vor Ort.

 


Dank seines Strahlantriebs konnte es auch in seichtem Wasser agieren, allerdings machte das Treibgut im Wasser Boot und Fahrern zu schaffen. Am zweiten Tag, als die Einsatzbefehlszentrale die Maßnahmen in den Griff bekam, war das Boot ausschließlich für den ständigen Transport des Notarztes zuständig. st„ndig.  Zwölf DLRG-Leute rackerten sich am 22. und 23. Dezember ab. DLRG-Frau Burghardt bekochte die Truppe, damit niemand vor Schwäche zusammenbrach.

Übrigens hatten unverantwortliche Witzbolde" die Dreistigkeit, das Boot mit dem Notarzt ins Leere zu dirigieren.Mit Gaffern gab es dagegen keine Probleme: die Strömung war zu stark.

An der oberen Mosel kam die Flut zu schnell und ließ den Pegel mit 11,28 Meter bei Trier so hoch wie zuletzt 1784 steigen. Es erwies sich, daß die DLRG-KatS-Boote in den rheinland-pfälzischen Flußtälern richtig postiert sind, obwohl die Zusammenarbeit nicht an allen Brennpunkten von Anfang an glatt lief.

Wie Helmut Schnare berichtet, wollte an einigen Brennpunkten die Bevölkerung von den im Einsatz befindlichen DLRG-Booten transportiert werden und nicht einsehen, daß die DLRG für Notversorgungsaufgaben an Anweisungen der Einsatzleitung gebunden war. ...

Entnommen dem Delphin 
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