Rüsselsheim: Taucher finden bei Übung ein Autowrack
[Sonntag, 01. November 2009]
Es hatte eine normale Übung der Einsatztaucher und der Bootsgruppe der DLRG Rüsselsheim werden sollen: Ziel war es, in der Strömung des Rheins verschiedene Suchmethoden unter Wasser zu üben.
Doch schon kurz nach Übungsbeginn fanden die DLRG Taucher eine mit Münzen gefüllte Geldkassette auf dem Grund des Rheins. Diese wurde an die Polizei übergeben.
Nachdem die Polizei wieder abgefahren war und die Übung fortgesetzt wurde fanden die Taucher ein weiteres Objekt auf dem Rheingrund: Diesmal handelte es sich um ein Autowrack, das schon tief im Rheingrund versunken war. Nach Rücksprache mit der Leitstelle in Groß-Gerau wurde beschlossen, das Auto zu bergen und hierfür auch die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg alarmiert. Da das Auto tief im Schlamm steckte und schwer beschädigt war, musste zunächst ein stabiler Befestigungspunkt am Wrack gefunden werden. Hierfür setzten die Taucher einen Feuerwehrschlauch ein, um das Autowrack freizulegen und um ein Stahlseil daran anzubringen.
Das Herausziehen des Autos mit einem Feuerwehrfahrzeug schlug jedoch fehl, da das Autowrack noch immer zu tief im Rheingrund steckte. Der Bergungseinsatz wurde daraufhin abgebrochen und die genaue Position des Autowracks an das Wasser- und Schifffahrtsamt übermittelt.
Gegebenenfalls wird das Wrack zu einem späteren Zeitpunkt gehoben.
Einsatzort: Ginsheim, NATO-Rampe
Einsatztag: 01.11.2009
Alarmierungszeit: 11:40 Uhr
Einsatzende: 14:40 Uhr
Beteiligte Hilfeleistungsorganisationen:
Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg,
Polizei,
DLRG-Rüsselsheim
Anzahl der DLRG-Einsatzkräfte: 20
Eingesetzte Fahrzeuge:
- Vorrausrüstwagen (Adler/Pelikan Rüsselsheim 74/55)
- Gerätewagen Taucher (Adler/Pelikan Rüsselsheim 74/56)
- Einsatzleitwagen 1 (Adler/Pelikan Rüsselsheim 74/11)
Eingesetzte Boote:
- Rettungsboot "Oskar" (Adler Rüsselsheim 74/78/2)







