
20. Internationaler Deutschlandpokal
Ein Vierteljahrhundert Rettungssport in Warendorf
Europas wichtigstes Rettungssport-Einladungsturnier in der Schwimmhalle steht vom 18. bis 20. November 2010 im Zeichen eines „kleinen Jubiläums“.
Denn wer hätte vor 25 Jahren gedacht, dass der Deutschlandpokal einmal „der“ Einladungswettkampf im Rettungsschwimmen und traditioneller Jahresabschluss der europäischen Rettungsschwimmer-Elite sein würde.
Schon als die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) e.V. und die Stadt Warendorf unterstützt von der Sportschule der Bundeswehr den Deutschlandpokal ins Leben riefen, ging es darum, Nationalmannschaftsathleten aus Europa und der Welt und die besten Sportler aus den DLRG Landesverbänden gemeinsam an den Start zu bringen. An diesem Konzept hat sich bis heute ebenso wenig geändert wie an dem traditionsreichen Terminam Wochenende nach Buß- und Bettag.
Disziplinen und Optik im Wandel
Geändert haben sich über die Jahre Disziplinen und Erscheinungsbild: Rettungsballwurf, Boot fahren und die Leinenstaffel wurden verabschiedet, Leinewerfen oder auch die 200 m Super Lifesaver kamen neu ins Programm. Die normale Schwimmbekleidung wuchs an den Sportlern erst zu hautengen Ganzkörper-High-Tech-Anzügen heran und schrumpfte dann wieder auf eher normales Maß zusammen.
Von Anfang an prägte eine familiäre Atmosphäre das Aufeinandertreffen der Sportler – einige Tausend haben über die Jahre in der Sportschule der Bundeswehr neue Freundschaften geknüpft, Erfahrungen gesammelt, Siege gefeiert und Niederlagen verkraftet. Maßgeblichen Anteil an diesem „Familienfest“ hatten und haben die freundliche Aufnahme und Unterstützung durch die Stadt Warendorf, die perfekten Wettkampfbedingungen in der Schwimmhalle der Sportschule der Bundeswehr und das Jahr für Jahr hohe ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer DLRG Warendorf.
Erstmals Juniorenteams am Start
Eine Neuerung hat der 20. Deutschlandpokal zu bieten: Erstmals können die DLRG Landesverbände neben ihren Landesauswahlen auch ein Junioren-Team an den Start bringen, damit auch diese schon mal bei den „Großen“ Wettkampfluft schnuppern können. Und damit es fair bleibt, bekommen diese Junioren eine eigene Wertung.







