Umgang mit statistischem Zahlenmaterial
Die Veröffentlichung statistischer Daten ist ein wesentlicher Aspekt bei der Präsentation der DLRG in den Medien und für die Darstellung unserer Organisation als kompetenter Partner gegenüber Experten, Multiplikatoren und Fachgremien. Wie in der Werbung gilt auch für die Unternehmens- und Verbandskommunikation der Grundsatz der Wahrheitspflicht. Alle Zahlen, Fakten und statistischen Daten, die wir bekannt geben, müssen wahr sein, und sie müssen Prüfungen stand halten. Von daher gilt unten aufgeführte einheitliche Sprachregelung (Aussage):
Mitglieder und Förderer:
Stand / Aussage: Über 1.100.000
Bei derart großen Zahlen ist die Aufrundung auf die nächst höhere Tausenderstelle in der journalistischen Praxis üblich, deshalb können wir gegenüber der Presse mit über 1.100.000 Mitgliedern und Förderern operieren.
Richtig ist die Aussage:
Rund 63 Prozent der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche bis zum 26. Lebensjahr; folglich: Die DLRG ist ein junger Verband.
Aktive Helferinnen und Helfer in ausgewählten Aufgabengebieten in 2010
| Aktive Mitglieder |
Stand |
Aussage |
|
| im Wasserrettungsdienst |
40.558 |
über 40.000 |
|
| in der Ausbildung |
37.634 |
über 37.000 |
|
| in der Instandhaltung und Pflege |
11.109 |
über 11.000 |
|
| Organisation und Verwaltung |
12.013 |
knapp 12.000 |
|
| Gesamt: |
101.314 |
über 101.000 |
|
Gliederungen
| Stand |
Aussage |
|
| 2.012 |
Über 2.000 |
|
Gesamtvolumen ehrenamtlicher Arbeit in Stunden pro Jahr (2010)
| Tätigkeit |
Stunden |
| Wasserrettungsdienst |
2.180.371 |
| Ausbildung |
2.127.301 |
| Organisation und Verwaltung |
1.339.164 |
| Pflege und Instandhaltung |
511.211 |
| Gesamt |
6.158.047 |
Wasserrettungsdienst in Stunden
| Wasserrettungsdienst |
Stunden |
| insgesamt |
2.180.371 |
| davon Küste |
413.440 |
| davon Freigewässer |
1.475.061 |
| davon Schwimmbäder |
291.870 |
Lebensrettungen durch die DLRG / Ertrinkungsfälle 2010
| Lebensrettungen/Ertrinkungsfälle |
Anzahl |
| Lebensrettungen |
535 |
| Ertrinkungsfälle |
438 |
Die DLRG Gesamtbilanz von 1950 – 2010
| Bilanz |
Zahlen |
Aussage |
| Schwimmprüfungen |
21.474.975 |
Über 21 Millionen |
| Rettungsschwimmprüfungen |
4.371.571 |
Über vier Millionen |
| Schwimm- und RS-Prüfungen |
25.846.546 |
Über 25 Millionen |
| Erste Hilfe an Land |
2.093.331 |
Rund zwei Millionen |
| Rettungen vor dem Ertrinken |
65.103 |
Über 65.000 |
| Rettungen unter Lebensgefahr |
9.056 |
Rund 9.000 |
Mitgliederentwicklung (Eckdaten zum Vergleich):
| Jahr |
Mitgliederanzahl |
|
| 1950 |
28.402 |
|
| 2010 |
557.734 |
|
Laut Emnid-Studie könen von Kindern und Jugendlichen insgesamt 33,9 Prozent gar nicht oder nur schlecht schwimmen.
Der Anteil der Nichtschwimmer und schlechten Schwimmer in der Bevölkerung beläuft sich lt. Emnid-Studie auf 23,3 % - das sind 1/4 der Bevölkerung.
Aussage: Knapp 35 % der Kinder und Jugendlichen und 1/4 der Erwachsenen sind Nichtschwimmer und schlechte Schwimmer (nach eigener Einschätzung).
Die DLRG kennen 84 % der Bevölkerung und sie halten die Lebensretter für eine wichtige (93 %) und sympathische (87 %) Organisation und die Arbeit der Lebensretter für dringend notwendig (92 %). Diese Ergebnisse lieferte eine repräsentative forsa-Umfrage.
Zusammenfassung
Wichtig in der Kommunikation sind folgende Aussagen:
- Mitglieder und Förderer: Über 1.100.000
- Von den Mitgliedern sind Rund 63 % Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Aktive:
- Über 40.000 im Wasserrettungsdienst, über 37.000 in der Ausbildung
- Die DLRG bilden insgesamt über 2.000 Gliederungen im gesamten Bundesgebiet.