Hallo liebe Leser/innen,

In den letzten Wochen haben wir viel erlebt. Wir waren zum Wachdienst in St. Peter-Ording und Göhren, außerdem haben wir Schulklassen beim Kanu fahren unterstützt und beim Baden beaufsichtigt. Dabei haben wir viele neue Erfahrungen gesammelt, und auch die ein oder andere herausfordernde oder auch amüsante Situation erlebt.

Aber der Reihe nach. Die ersten zwei Wochen unseres Wachdienstes haben wir in St. Peter-Ording verbracht. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir Ostseekinder uns an Ebbe und Flut gewöhnt hatten. Unsere Aufgaben bestanden darin, Pflaster zu kleben und den Touristen Fragen zum sicheren Baden und Wattwandern zu beantworten. Alles ganz entspannt - bis zum ersten Mal der Pieper Alarm schlägt. Doch mit erfahrenen Kollegen sind auch die Sanitäts-Einsätze gut zu bewältigen. Meistens war es jedoch ruhig, so dass man Erfahrungen miteinander austauschen und neue Bekanntschaften schließen konnte. Unser persönliches Highlight war eine Übungsfahrt auf dem Rettungsjetski, bei dem wir einen ermüdeten Schwimmer darstellen sollten und durch die Jetski-Besatzung aufgenommen wurden.

In der Woche zwischen den Wachdiensten waren wir größtenteils wieder in der Geschäftsstelle in Rostock, um Lehrgänge vorzubereiten, aber auch im Außendienst, um die Wachstation in Kühlungsborn logistisch zu unterstützen. Außerdem sicherten wir eine Kanu-Tour einer sechsten Klasse auf der Peene ab, als angehender Lehramtsstudent war es sehr interessant mal mit Lehrkräften auf Augenhöhe in Kontakt zu kommen. Nach der Tour durften die Schüler noch im See baden gehen.

Darauf folgte dann der zweite Teil vom Wasserrettungsdienst, den wir in Göhren auf Rügen verbracht haben. Die Zeit dort war wirklich schön, da wir uns sehr gut mit dem Wachpersonal und den Aktiven der Ortsgruppe verstanden haben. Auch konnten wir mit den Rettungsmitteln Kajak und dem Rettungsbrett üben. Mit dem Kajak durch die Wellen zu paddeln ist schon eine coole Ablenkung vom ganzen Tag auf dem Turm. Einen Tag erhielten wir Besuch von Freunden der Ortsgruppe, die mit einer Jugendgruppe auf zwei Segelschiffen auf Ferienfahrt waren. Da diese vom Strand aus zu den Schiffen schwimmen wollten und auch junge Jugendliche an Bord hatten, bin ich mit dem Rettungsbrett mit zum Schiff raus geschwommen, damit sich die erschöpften Jugendlichen am Brett festhalten konnten. Auf Höhe des Schiffes war circa ein bis anderthalb Meter hoher Wellengang, so dass man schon ordentlich paddeln musste, um das Brett auf Kurs zu halten. Alles in allem war aber auch das eine tolle Erfahrung. Das Beste in Göhren waren jedoch die täglichen Kontrollfahrten mit dem Quad zwei Kilometer lang über den Strand.

Für Interessierte: Da Lena und ich Ende August unser Bufdi-Jahr beenden, suchen wir wieder Bundesfreiwillige im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und freuen uns über deine Bewerbung.

LG Tony

Hallo hier sind wieder Lena und Tony,

vor einiger Zeit hat uns der neue Bundesfreiwillige der Ortsgruppe Grimmen besucht. Wir haben ihn in unsere Tätigkeiten in der Landesgeschäftsstelle etwas eingearbeitet. Gleichzeitig konnten wir etwas über seine alltäglichen Aufgaben erfahren und ihn etwas besser kennenlernen.

Außerdem fand der Drachenboot Indoor Cup 2018 statt. Dort konnten wir zum ersten Mal als Rettungsschwimmer aktiv werden. Bei dem Event in einer 25 Meter Halle sitzen jeweils zwei Teams in einem Drachenboot und versuchen wie beim Tauziehen das Boot über eine Linie zu paddeln. Zusammen mit dem Bezirk Rostock haben wir die Veranstaltung abgesichert. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, das Sprungturmbecken, in dem ein öffentliches Schwimmen und Springen stattfand zu bewachen und für die Sicherheit zu sorgen. Teil unserer Aufgaben war es auch, ein Banner am zwei Meter tiefen Schwimmbeckenboden anzubringen und mit Gewichten zu fixieren und das Ganze auch wieder abzubauen. Das Finden und Heraufbringen der Gewichte war für mich als Anfänger schon eine Herausforderung, bei den Rostocker Kameraden sah das Ganze schon leichter aus.

In der Woche vor Ostern waren wir dann beim Bezirk Munster in Niedersachsen zur Sanitätsausbildung. In sechs Tagen lernten wir den Umgang mit Patienten und medizinischen Materialien zur Erstversorgung von Verunfallten. Ein Großteil des Lehrgangs bestand aus praktischen Fallbeispielen, bei denen wir durch Mimen, also Personen vom RUND (Realistische Unfall- und Notfall-Darstellung), unterstützt wurden. Diese hatten sich Wunden geschminkt und spielten Schmerzen sehr realistisch. Durch die Unterstützung des Teams war es uns also möglich, sich schon mal in bevorstehende Situationen hineinzuversetzen und mögliche Notfallsituationen wirklichkeitsnah zu üben.

Hey Leute!

wir möchten euch von den vergangenen Wochen berichten. Wir waren zum BFD-Grundlagenseminar im Bundeszentrum in Bad Nenndorf, sowie anschließend zur Politischen Bildung in Bad Oeynhausen. In dem Lehrgang, der für jeden BufDi verpflichtend ist, haben wir Möglichkeiten vorgestellt bekommen, wie wir während des Bundesfreiwilligendienstes in der DLRG tätig werden können, uns mit dem Aufbau der Organisation beschäftigt und es wurden uns auch erste Einblicke in die Aufgaben von Schwimmausbildern gegeben. So sollten wir zum Beispiel einen Trainingsplan erstellen. Besonders interessant war es auch die BufDis aus den anderen Gliederungen im gesamten Bundesgebiet kennenzulernen und etwas über ihre Tätigkeiten zu erfahren, dadurch zeigte sich wie vielseitig der Bundesfreiwilligendienst sein kann. Zusammen mit allen anderen DLRG-BufDis ging es dann zum BAFzA (Bundesamt für Zivilgesellschaftliche Aufgaben) in Bad Oeynhausen, wo wir gemeinsam mit BufDis vom DRK und BAFzA verschiedene Methoden zur Politischen Bildung angewendet haben.

Wieder zurück in Rostock stand auch bald darauf die Landesverbandsratstagung, ein jährliches Treffen vom Landespräsidium mit den Ortsgruppen-Vorsitzenden, an. Da unser Chef kurzfristig Urlaub nehmen musste, gehörte es zu unseren Aufgaben, den Tagungsort zu besuchen, die Räumlichkeiten dort zu besichtigen und persönlich letzte Absprachen zu treffen. Als Zuschauer ohne Stimmberechtigung konnten wir auch an der Tagung teilnehmen und so mal live erleben, wie so eine Konferenz abläuft. Im Rahmen der Veranstaltung hat man uns auch kurz als Bundesfreiwillige des Landesverbandes vorgestellt und wir konnten Kontakte mit verschiedenen Gliederungen knüpfen.

Mittlerweile ist schon ein Vierteljahr unseres Dienstes rum und man hat sich so langsam an alle Abläufe gewöhnt. Wir wissen jetzt auch, in welche Richtung es gehen wird, die Standardaufgaben laufen mittlerweile fast automatisch ab. Und da die Lehrgänge für das Jahr 2018 jetzt alle auch Stück für Stück geplant sind und freigegeben werden, kann man sich schon die nächsten Ziele für das kommende Jahr suchen, wo neue Aufgaben und Herausforderungen warten.

Lena und Tony

Hey hier sind Lena und Tony,

wir sind seit Anfang September Bundesfreiwillige im DLRG Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Wir arbeiten hauptsächlich in der Geschäftsstelle in Rostock. Zu unseren Aufgaben gehört die Kommunikation mit den örtlichen Gliederungen, die Unterstützung der Buchhaltung sowie die Planung und Gestaltung von lokalen Events und Tagungen.

Die DLRG kannten wir vorher eigentlich kaum.  Als Neueinsteiger mussten wir uns erst mal damit beschäftigen, welche Funktion die Geschäftsstelle hat. Danach haben wir uns mit der Geschichte der DLRG auseinandergesetzt. In der ersten Woche haben wir uns einen Überblick über die Arbeit verschafft, die doch vielfältiger ist als gedacht. Darüber hinaus haben uns in den ersten Tagen einige Mitglieder des Vorstandes und der Rostocker Ortsgruppe besucht, um uns kennen zu lernen.

In Vorbereitung auf den Zentralen Wasserrettungsdienst, den alle Bundesfreiwilligen in Ihrer Zeit leisten dürfen, haben wir uns einen Wachturm in Graal-Müritz angesehen. Der Vorsitzende des Vereins hat uns den Turm, die Boote und die vorhandene Technik gezeigt. Er hat uns die Abläufe erklärt und konnte unsere Fragen beantworten

Da wir die ersten Bundesfreiwilligen in dieser Geschäftsstelle sind, bietet der Freiwilligendienst nicht nur uns, sondern auch für unseren Kollegen neue Erfahrungen und Herausforderungen, die bis jetzt jedoch mit viel Geschick gelöst wurden. Alles in allem wurden wir sehr herzlich empfangen und haben Spaß an der Arbeit.

Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns:

bundesfreiwillige@dlrg.de