Hier sind unsere Fragen für den Erfahrungsbericht im BFD:

Theresa Schwarz

Wieso machst du den BFD und wie bist du darauf gekommen?

Ich wusste noch nicht, was ich nach dem Abi machen soll und habe ein Jahr Pause gebraucht zur Orientierung und da ich in meiner Freizeit selbst viel Sport mache, war für mich klar, dass ich in diesem Jahr etwas mit Sport machen will.

Wieso gerade bei der DLRG?

Ich war vor meinem BFD noch nicht bei der DLRG und erst durch meine Bewerbung habe ich die DLRG kennengelernt. Auf die DLRG bin ich durch das Internet aufmerksam geworden und nach meinem Bewerbungsgespräch war mir klar, dass ich unbedingt zur DLRG wollte. Gründe dafür waren einmal die sehr, sehr netten Betreuer, die mir beim Bewerbungsgespräch erst einmal eineinhalb Stunden lang etwas über die DLRG und die Aufgaben im BFD erzählten und mir auch nicht böse waren, dass ich erst einmal zu spät gekommen bin und die mir auch die Möglichkeit gegeben haben, das Training der DLRG erst einmal kennenzulernen, noch bevor ich eine Zusage bekommen hatte.

Was machst du dort? / Wie sieht ein typischer Tag bei dir im BFD aus?

Es gibt keinen „typischen Tag“ bei mir, ich habe jeden Tag andere Aufgaben und kein Tag ist genauso wie der andere. Insgesamt bin ich aber viel im Bad (was ich auch wollte und worüber ich sehr froh bin), ich habe viele Schulen, gerade Grundschulen, aber auch ein paar ältere Klassen vom Gymnasium und auch eine Klasse von einer Sonderschule, und gebe auch Anfängerschwimmkurse und betreue Jugendgruppen im normalen Training von der DLRG ebenso wie die Wettkampfgruppe. In der übrigen Zeit habe ich ein paar Aufgaben im Büro zu tun oder darf bei der Vorbereitung von Veranstaltungen oder großen Projekten mithelfen. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig und beschränken sich nicht nur auf einen Bereich der DLRG, ich darf mir alles anschauen, was ich will und gerne kennenlernen möchte. Kurz gesagt: es wird nie langweilig!

Was hat es dir persönlich gebracht?

Mir hat es sehr viel Selbstständigkeit gebracht. In der Schule bekommt man immer ganz genau gesagt, was man tun muss und wie die Aufgabe zu lösen ist. Hier kann ich mir meine Aufgaben selbst suchen und mir selbst überlegen, wie ich das „Problem“ löse oder wie ich meine Schwimmstunden aufbaue. Außerdem hat es mir sehr viel praktische Erfahrungen am Beckenrand gebracht und ich durfte sehr viele nette Menschen aus unserer Ortsgruppe kennenlernen. Das ist auch etwas, was viele andere Einsatzstellen nicht bieten: eine große Gemeinschaft von Leuten, die alle das gleiche Hobby haben und sich auch privat gerne treffen und gut verstehen.

Was gefällt dir besonders an deinem BFD?

Die viele Zeit im Hallenbad und mit den Kindern. Ein besonderes Erlebnis ist es immer, wenn ein Kind, das zu Beginn des Schuljahres oder eines Kurses noch nicht schwimmen kann, seine ersten Schwimmzüge alleine macht, das ist mit das Schönste, was ich hier in diesem Jahr erleben darf.