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23.11.2015 Montag ProBad: Bädertagung am 11.-12. März 2016

Aktionsbündnis „ProBad“: Ortsnahe Bäderlandschaft verspricht Lebensqualität

„Schwimmen ist ein Menschenrecht!“ So hat das bereits vor über zehn Jahren der damalige Präsident des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen, formuliert. Daraus folgt, dass jedes Kind die Chance zum Schwimmen lernen muss. Nach einer Studie aus dem Jahre 2010 (repräsentative forsa-Umfrage) kann jedes zweite Kind, das die Grundschule nach der 4. Klasse verlässt, nicht sicher schwimmen. Das ist nicht hinnehmbar und muss verbessert werden. Schon allein dafür braucht die Gesellschaft Schwimmbäder, und dabei vor allem auch sportgerechte Standardbäder und Lehrschwimmbecken.

Das Aktionsbündnis „ProBad“, gemeinsam getragen von den Verbänden DSV, DGfdB, DLRG, BDS, IAB und VDST, setzt sich insbesondere für diese Bäder ein; sie bilden das „Rückgrat der Bäderlandschaft“. Dort lernen Kinder schwimmen, dort findet das Schulschwimmen statt und Schwimmsport und Rettungsorganisationen finden hier die Grundlage ihrer Arbeit. Schwimmen gilt als „Life-time-Sport“. Die öffentlichen Bäder haben nicht zuletzt deshalb eine herausragende Bedeutung für den Freizeitwert und die Lebensqualität unserer Städte.

Mit Wegen zur Erhaltung einer ortsnahen Bäderlandschaft befasst sich die nächste Bädertagung von „ProBad“, die am 11. und 12. März 2016 in Hamburg stattfinden wird. Im Mittelpunkt der Tagung wird das Ergebnis einer bundesweiten Bäderumfrage von „ProBad“ stehen, die aktuelle Daten über Bäderbestand und Bäderschließungen in Deutschland liefern wird. Die Ergebnisse werden in Hamburg erstmals veröffentlicht werden. Ausgehend von den gemeinsamen Bemühungen zum Erhalt eines bedarfsgerechten Bäderbestandes soll diskutiert werden, wie Bäder – trotz knapper Finanzmittel – erhalten und attraktiver gestaltet werden können.

Dazu werden kompetente Referenten darstellen, wie sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb der bestehenden Bäder verbessern lassen. Wege zur Energieeffizienz werden ebenso aufgezeigt wie Attraktivierungskonzepte und die mögliche Beteiligung von Bürger- und Schwimmvereinen am Betrieb von Bädern. Zum Thema „kostengünstiger Neubau von Bädern“ werden in Hamburg das „Discount-Bad-Konzept“ sowie Praxisbeispiele aus den Niederlanden erläutert. Zum Abschluss der Hamburger Tagung wird die „Olympiabewerbung“ Hamburgs vorgestellt.

Die Tagung richtet sich an Mitglieder der beteiligten Verbände, Vertreter aus Politik und Verwaltung – also die Entscheider auf kommunaler Ebene, Architekten und Fachplaner sowie Betreiber von Bädern, Mitarbeiter und Nutzergruppen von öffentlichen oder vereinsbetriebenen Bädern. Durch die Vermittlung von aktuellen Informationen und Fachbeiträgen will „ProBad“ zu gemeinsamen Anstrengungen zum Erhalt einer ortsnahen Bäderlandschaft beitragen.

Das vorläufige Programm der Tagung ist beigefügt. Voranmeldungen von DLRG-Mitgliedern sind zu richten an: DLRG-Bundesgeschäftsstelle, Im Niedernfeld 1-3, 31542 Bad Nenndorf, Tel 05723-955440, E-Mail: info@dlrg.de. Die Tagungsgebühr beträgt für DLRG-Mitglieder 75,00 € inkl. Hotelübernachtung, kompletter Verpflegung und großem Buffet am Freitagsabend. Reisekosten sind bis zu einer Höhe von 50,00 Euro selbst zu tragen. Bei Anreise mit der DB, 2. Klasse, werden die nachgewiesenen Reisekosten, die über den Selbstbehalt von 50,00 Euro hinausgehen, maximal bis zu 100,00 Euro bezuschusst. Eine ausführliche Ausschreibung der Tagung erscheint in Kürze.

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Kategorie(n)
Verbandskommunikation

Von: kommunikation

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