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11.04.2018 Mittwoch Mit Ihrer Spende die Umwelt schützen

Noch ist es relativ ruhig auf Borkum. Noch sind die Strände recht leer, noch spazieren einzelne Touristen über die Promenade. "Das ist jetzt die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm," erzählt Klaus Wybrands, Ehrenvorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Borkum und seit vielen Jahren Wachführer der Station Borkum Süd. "Wenn für uns in gut zwei Wochen die Wachsaison beginnt, dann wird es hier jeden Tag voller!"

In den letzten Jahren ist unser Land zu einem beliebten Urlaubsziel geworden. Auf Borkum und überall an der Küste bedeutet diese Entwicklung: erhöhter Arbeitseinsatz für unsere Retter.

Wo immer mehr Menschen an die Strände strömen, sind sie jetzt geforderter denn je. Die auf Borkum eingesetzten Kameraden werden in diesem Sommer alle Hände voll zu tun haben. "In den nächsten Monaten sind die meisten Ferienwohnungen und Hotels ausgebucht, dann werden auch die Strände auf der Insel wieder voll sein", berichtet Wybrands.

Die Ehrenamtlichen des Zentralen Wasserrettungsdiensts Küste (ZWRD-K) Borkum wachen über fünf Strandabschnitte auf der Insel. Im Notfall kann es passieren, dass die DLRG-Retter einen weiten Weg bis zum Verunglückten zurücklegen müssen - und im Notfall können Sekunden über Leben und Tod entscheiden!

"Wenn am anderen Ende meines Strandabschnittes jemand meine Hilfe braucht, dann kann ich noch so schnell rennen - im schlimmsten Fall komme ich zu spät", erklärt Rettungsschwimmer Wybrands. "Wir brauchen ein neues Einsatzfahrzeug für den Strand!"

Ein Elektro-Quad mit Allradantrieb wäre für unsere Retter des ZWRD-K ideal. Es ist wendig und leise, stört die Strandgäste nicht und schont die Umwelt. Für uns ein wichtiger Aspekt, denn weite Teile der Insel stehen unter Naturschutz. Den Ostteil darf man zudem nicht mit einem benzinbetriebenen Auto befahren. Die Nordseeheilbad Borkum GmbH setzt seit einigen Jahren verstärkt auf Elektromobilität. Hier möchten wir als DLRG unseren Beitrag leisten und zeigen, dass Wasserrettungsdienst und Umweltschutz vereinbar sind.

Klaus Wybrands' Sorgen sind nachvollziehbar: Wenn die Borkumer Retter auch im kommenden Sommer für die Sicherheit von Wasserratten und Sonnenanbetern sorgen wollen, brauchen sie ein Einsatz-Quad für den weitläufigen Strand. Denn ohne Rettungsfahrzeuge sind Menschen in Gefahr. "Ich habe mich mal schlau gemacht - mindestens 19.000 Euro müssen wir für ein geeignetes Quad aufbringen. Das ist für uns so viel Geld, das schaffen wir nicht allein..."

Deswegen hoffen wir darauf, dass Sie den Borkumer Rettern des ZWRD-K beistehen und sie noch einsatzfähiger für den Sommer machen. Bitte greifen Sie unseren Rettern auf Borkum und überall in Deutschland tatkräftig unter die Arme. Denn immer wieder gehen Hilferufe verschiedener Ortsgruppen aus ganz Deutschland ein - die Borkumer Retter mit ihrem Rettungsmobil sind da nur ein Beispiel.

Helfen Sie uns helfen - mit Ihrer Spende...

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