04.08.2015 Dienstag 5 x Gold am zweiten Tag der EM im Rettungsschwimmen

Kerstin Lange, Julia Schatz, Anke Palm und Jessica Luster

Christian Ertel, Kai-Uwe Schirmer, Danny Wieck und Adrian Flügel

Einem guten ersten Tag bei der Europameisterschaft im Rettungsschwimmen ließ die DLRG Nationalmannschaft einen noch besseren zweiten Folgen: Das deutsche Team gewann am Dienstag in Swansea (Großbritannien) allein fünf Goldmedaillen. Hinzu kamen jeweils zwei silberne und bronzene Plaketten.

Das erste Ausrufezeichen setzte bereits am Vormittag während der Vorläufe Kai-Uwe Schirmer. Der 27-Jährige schwamm über 100 Meter Retten mit Flossen in 45,94 Sekunden einen neuen Deutschen Rekord, bestätigte seine Leistung im Endlauf und feierte nach seinem Triumph am Montag seinen zweiten Einzelerfolg. „Diese Meisterschaften laufen unglaublich für mich, ich bin so froh, dass ich hier meine beste Leistung bringen kann und dafür belohnt werde“, so der in Bielefeld lebende Soldat.

Seinen zweiten Titel im Einzel bejubelte auch Danny Wieck aus Stralsund. Der 23-Jährige Weltmeister gewann über 50 Meter Retten einer Puppe und darf sich nun auch Europameister nennen. „Ich bin wirklich glücklich, nach der erfolgreichen WM im Vorjahr ist das der zweite Höhepunkt in meiner Karriere“, sagte der in Warendorf trainierende Sportsoldat. Christian Ertel schlug über diese Strecke nur wenig später an und holte sich Bronze nach seinem Einzel-Silber zum Auftakt.

Besonders beeindruckend waren die Staffelleistungen der deutschen Athleten am zweiten Wettkampftag. Sowohl die Puppenstaffel der Frauen (Julia Schatz, Jessica Luster, Anke Palm und Kerstin Lange) mit neuem Deutschen Rekord (1:20,63min) als auch die der Männer (Adrian Flügel, Christian Ertel, Kai-Uwe Schirmer und Danny Wieck) schwammen zum Europameistertitel. Die Herren holten in der gleichen Besetzung zudem Gold in der Gurtretterstaffel. Alena Kröhler, Kerstin Lange, Nadine Stache und Anke Palm gewannen hier Bronze.

Über Silber im Einzel freute sich Jessica Luster aus Halle ebenso wie Kerstin Lange aus Dortmund. Jessica Luster wurde über die 200 Meter Superlifesaver Zweitbeste und erzielte mit 2:26,44min ebenfalls einen neuen Deutschen Rekord: „Das ist ein wirklich toller Erfolg für mich, zumal ich im Vorfeld nicht genau einschätzen konnte, wo ich mit meinen Leistungen stehe“, freute sich die 24-jährige Studentin.

Kerstin Lange musste sich über 50 Meter Retten einer Puppe nur der frischgebackenen Europarekordlerin Zara Williams aus Großbritannien geschlagen geben. „Ich kann immer noch nicht glauben, wie gut es bei meinem ersten großen internationalen Wettkampf für mich läuft; das ist einfach unbeschreiblich“, freute sich die Rettungsschwimmerin über nunmehr schon sechs Medaillen.

Insgesamt erzielte die Nationalmannschaft der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Dienstag neun Podiumsplätze. Zum Auftakt der EM am Montag hatten die Rettungsschwimmer dreimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze gewonnen. Nach dem Abschluss der Pool-Wettbewerbe läuft nun alles auf einen Zweikampf zwischen Deutschland und Italien hinaus. Nach einer Pause am Mittwoch kämpft das deutsche Team am Donnerstag und Freitag in den Freigewässer-Disziplinen um Medaillen und Punkte für die Nationenwertung.

Alle Infos zur EM gibt es unter: www.dlrg.de/sport/wettkaempfe/em-2015

Kategorie(n)
Rettungssport, Rettungssport aktuell
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Von: mho

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