26.02.2019 Dienstag  Wettlauf gegen die Zeit: DLRG-Station droht Abriss

Die Zeit sitzt uns im Nacken: Die DLRG-Retter aus Maintal brauchen finanzielle Hilfe. Die engagierten Frauen und Männer müssen eine neue Rettungswache bauen - und das so schnell es geht. Doch diese Mammutaufgabe können die Retter nur stemmen, wenn sie dabei mit einer Spende unterstützt werden.

Lange haben sie gebangt und gehofft, doch seit Kurzem steht es fest: Das DLRG-Vereinsheim kann so kaum mehr genutzt werden, eventuell muss es sogar abgerissen werden. Die Retter müssen aus dem Gebäude raus.

Für die Rettungsschwimmer ist das Gebäude die Einsatzzentrale für ihre lebensrettende Arbeit in und um Maintal. Hier werden Wachdienste geplant, Rettungsmaterialien gelagert und so mancher Retter hat sich hier bereits zum Strömungsretter oder Sanitäter fortgebildet.

30 Jahre lang haben die Retter in dem in einfachster Bauweise errichteten Gebäude ihren Dienst versehen. "Dabei wurde das Haus vom damaligen Besitzer nur für eine Nutzungsdauer von 5-8 Jahren erbaut", erklärt Lars Volland, 2. Vorsitzender der Ortsgruppe. "Aber wir haben immer wieder an allen Ecken und Enden repariert und renoviert und saniert." Doch jetzt hilft das auch nicht mehr.

Die Bodenplatte des maroden Gebäudes beginnt, sich merkbar abzusenken. In den Wänden klaffen Risse, die zusehends größer werden. Die Dämmung entspricht schon lange nicht mehr den Standards und jetzt im Winter hängt ständig ein muffiger Geruch in den Räumen - es ist wohl davon auszugehen, dass sich Schimmel im Holzgewerk eingenistet hat. Als schließlich auch noch der Abwasserkanal bei Baumaßnahmen beschädigt wurde, sich das Wasser staute und aus den Toiletten lief, stand fest: Das Gebäude ist nicht mehr zu retten, es droht der Abriss.

Die Maintaler Retter machen sich nun große Sorgen. Wie soll es weitergehen mit ihrer Arbeit? Wo soll die Ausbildung der Rettungsschwimmer stattfinden, wo die Ausrüstungsmaterialien gelagert werden? Ohne Rettungsstation ist die Existenz der Ortsgruppe gefährdet.

Als Lars Volland von seinen Sorgen erzählte, musste ihm Hilfe zugesagt werden. Spätestens zur Badesaison müssen die Retter voll einsatzfähig sein.

Die Maintaler haben keine Zeit zu verlieren. Die engagierten Ehrenamtlichen haben mit einem Architekten gesprochen, der bereits ehrenamtlich ein Konzept für den Neubau einer Rettungswache erstellt hat. Große Teile des Innenausbaus wollen die Retter dann in Eigenleistung vornehmen. Fliesen legen, Sanitärinstallationen, Malern und Tapezieren - alles das erledigen die Retter dann in ihrer Freizeit selbst.

Doch bei allen guten Vorsätzen - ersteinmal muss der Rohbau des neuen Gebäudes stehen. Lars Volland hat ausgerechnet, dass sie für den Neubau der Rettungswache insgesamt mindestens 155.000 Euro brauchen. Uns so viel Geld haben die Maintaler einfach nicht - sie brauchen jetzt Hilfe. Ihre Hilfe!

Bauen Sie mit an der Rettungswache für die Maintaler DLRG-Retter! Wenn wir jetzt zusammenhalten, können wir das so dringend benötigte Gebäude fertig bauen. Bitte zeigen Sie mit Ihrer Spende, dass Sie DLRG-Kameraden in der Not beistehen - denn neben den Maintaler Rettern stehen auch andere DLRG-Ortsgruppen vor der Herausforderung, ihre in die Jahre gekommenen Ausbildungs- und Einsatzgebäude instand zu setzen und gründlich zu sanieren. Wir brauchen Ihre Unterstützung.

Helfen Sie uns helfen - mit Ihrer Spende...

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