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19.01.2017 Donnerstag Schwimmen verliert Wasser unter den Füßen

Foto: DLRG

Wirtschaftsfaktor, Teil des Lehrplans in den Schulen, sozialer Treffpunkt und Wettkampf sowie Trainingsraum – das haben Deutschlands Bäder alle gemeinsam. Um diesen Stellenwert in unserer Gesellschaft kämpft der Sprecher der Bäderallianz Deutschland, Dr. h.c. Fritz Schramma mit Partnerverbänden zusammen und sieht die Zukunft der heimischen Bäder in Gefahr. Um Maßnahmen für den bundesweiten Erhalt der Bäder zu fordern, traf sich die Allianz heute in Köln, während der Presseveranstaltung sagte Schramma: „Ein Sanierungsstau bei über 50 Prozent der deutschen Bäder ist nicht länger hinnehmbar. Wir fordern als Bäderallianz die Sicherung einer nachhaltigen Finanzierung öffentlicher Bäder in Deutschland.“ Deshalb hat das Bündnis jetzt den „Masterplan für Deutschlands Bäder“ gefordert und will damit bundesweit Politiker zum Handeln bewegen und Medienakteure für dieses Thema sensibilisieren.

Die Allianz richtet ihren Appell dabei besonders an die Kommunal‐, Landes‐ und Bundespolitik und hofft darauf, dass ein Umdenken in eine nachhaltigere Finanzierung der Bäderlandschaft stattfindet. Dabei kann die Bäderallianz Deutschland auf folgende namhafte unterstützende Verbände zurückgreifen, die eine führende Position für die Institutionen des Badewesens haben: die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, den Bundesverband Deutscher Schwimmmeister, die Deutsche Lebens‐Rettungs‐Gesellschaft, die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft, die IAKS Deutschland, die Internationale Akademie für Bäder‐, Sport‐ und Freizeitbauten, den VDB Physiotherapieverband und den Verband Deutscher Sporttaucher.

Ihr gemeinsames jetzt vorgestelltes Memorandum enthält Maßnahmen zur Umsetzung beispielsweise dieser Themen, die dafür sorgen sollen, dass das bundesweite Bädersterben endet: Eine systematische Bedarfsplanung erstellen und eine entsprechende Deckung zur Bäderinfrastruktur sichern, das Schwimmen wieder zum verbindlichen Bestandteil im schulsportlichen Lehrplan machen und Bäder als sozialverträgliche Freizeit‐ und Gesundheitsangebote für alle Altersgruppen bewerben.

Der Allianzsprecher bringt die gemeinsamen Interessen der Verbände auf den Punkt: „Insgesamt wollen wir den gesellschaftlichen Wert der öffentlichen Bäder deutlich machen und damit den Bädern eine Stimme geben.“

Fotos, Pressematerial sowie das Memorandum zum Download zur Pressekonferenz finden Sie hier: www.baederallianz.de

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Kategorie(n)
Verbandskommunikation

Von: Bäderallianz

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