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27.02.2017 Montag DLRG-Retter brauchen Hilfe für den Einsatz

Foto: DLRG

Irgendwo inmitten der tosenden, meterhoch wütenden Wellen kämpft gerade ein Mensch um sein Leben. Sich jetzt in diesen Wirbelsturm aus Gischt und Wasser zu werfen, um einen Menschen in Not in letzter Sekunde vor dem Ertrinken zu retten, kann lebensgefährlich sein.

Nicht jeder kann über die Kraft, das Wissen und den Mut eines Lebensretters verfügen. Und trotzdem kann jeder dabei helfen, das Leben von Menschen in Ertrinkungsgefahr zu retten – und die Gesundheit der furchtlosen Helden zu schützen, die sich in so einem Notfall ohne zu zögern in die Fluten stürzen.

Rund 50.000 ehrenamtliche DLRG-Rettungsschwimmer wachen jedes Jahr zwei Millionen Stunden an Stränden, Seen und Flüssen über unsere Sicherheit. Sie beschützen die großen und kleinen Badegäste, am und auf dem Wasser. Die meist noch jungen Helden opfern ihre Freizeit, ihren Urlaub, manchmal ihr eigenes Geld – und riskieren nicht selten ihre Gesundheit, um jedes Jahr fast 700 Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

Vor allem der guten Ausbildung und des vielen Trainings der Retter ist es zu verdanken, dass ihre Rettungseinsätze meist ohne Folgen für die eigene Gesundheit bleiben. Denn natürlich ist die Sicherheit unserer Kameraden stets oberstes Gebot. Über gelegentliche Schürfwunden, blutende Knie oder Prellungen sprechen die Retter genauso wenig, wie über die latente Gefahr, selbst von gefährlichen Strömungen erfasst oder von den Wellen auf einen Felsen geworfen zu werden.

Dabei gibt es Wege, das Risiko für die Lebensretter im Einsatz zu senken und gleichzeitig die Überlebens-Chancen für Unfallopfer deutlich zu erhöhen. Es gibt beispielsweise einen Ausrüstungsgegenstand, der im Notfall mit über Leben und Tod entscheiden kann. Überraschend: Bei diesem kleinen „Wunderhelfer“ handelt es sich um ein schlichtes, längliches Auftriebsmittel mit einem Sicherungsgurt. Ein sogenannter „Gurtretter“ kann im Ernstfall entscheidend sein, weil er den Rettungsschwimmern auch in tosender See Auftrieb sichert, beim Transport des Verunglückten an das rettende Ufer hilft – ohne den Retter beim Schwimmen zu behindern.

Jeder Retter im Einsatz sollte über so einen Gurtretter verfügen, der für Leib und Leben von Retter und Geretteten eine entscheidende Rolle spielen kann – und gerade einmal etwa 100 Euro kostet. Würden sich nur zehn verantwortungsbewusste Menschen zusammentun und dem Verband mit einer Spende von jeweils 10 Euro unterstützen, könnten wir schon einen weiteren DLRG-Aktiven mit einem Gurtretter ausstatten.

Das Ziel der DLRG ist es, bis zur bevorstehenden Wachsaison mindestens 1.000 Lebensretter mit einem Gurtretter auszustatten. Darüber hinaus ist die Organisation für jede finanzielle Hilfe dankbar, die den Betrieb der Wachstationen, Reparaturen und laufende Kosten der Boote und die Anschaffung weiterer Rettungsausrüstung ermöglicht. Nicht jeder Mensch ist zum Helden geboren. Aber jeder sollte sein Möglichstes tun, um einem Kind oder einem Erwachsenen in Lebensgefahr zur Hilfe zu kommen.

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Von: Fördererbetreuung

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