E-Mail an mho:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Wichtig: Gross- und Kleinschreibung beachten!

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden

17.09.2014 Mittwoch 4 Mal Gold zum Auftakt der Rescue 2014 in Frankreich

Marcel Hassemeier schlägt als Erster an.

Stephanie Kasperski

Adrian Flügel mit den deutschen Farben auf der Brust

Christian Ertel und Adrian Flügel

Unterstützung durch die Junioren. Fotos: Sascha Walther

Montpellier/Bad Nenndorf. Die Nationalmannschaft der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat zum Auftakt der Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Montpellier (Frankreich) mehrfach jubeln können: Viermal Gold, einmal Silber und einmal Bronze lautete die Bilanz des ersten Wettkampftages im Antigone Pool Montpellier. Insgesamt standen bei den Frauen und Männern jeweils fünf Entscheidungen auf dem Programm.

„Ich bin überglücklich und kann es einfach nicht glauben“, sagte Danny Wieck nach seinem Sieg in der 100 Meter kombinierten Rettungsübung (1:00,52min). Ganz ähnlich klangen Marcel Hassemeier (Gold, 0:50,61min) und Adrian Flügel (Silber, 0:51,93min), die über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter einen deutschen Doppelerfolg feierten.

Gold und Weltrekorde für die Staffeln

Erfolge gab es auch für die 4x50 Meter Hindernis- und die 4x25 Meter Puppenstaffel der Herren. Beide Quartette schwammen bereits im Vorlauf Weltrekord und konnten die Bestzeiten in den Finals nochmals verbessern. „In den letzten Wochen und Tagen vor der WM haben die Jungs im Training viel an der Abstimmung in den Staffeln gefeilt. Die harte Arbeit hat sich jetzt ausgezahlt“, so Bundestrainerin Susanne Ehling, die mit dem Abschneiden ihres Teams am ersten Wettkampftag hoch zufrieden war.

Bronze für die Damen

Den Medaillensatz für die Nationalmannschaft komplettieren konnten die deutschen Damen mit dem dritten Rang in der Puppenstaffel. Kurz zuvor hatten sie in der Hindernisstaffel als Vierte noch knapp den Platz auf dem Podium verfehlt. In den Einzeldisziplinen hatten Stephanie Kasperski (100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter, 1:02,30min) und Anke Palm (100 Meter kombinierte Rettungsübung, 1:16,93min) jeweils als Neunte den Einzug in das Finale knapp verpasst.

Jessica Luster wurde über 200 Meter Hindernisschwimmen Zwölfte, Marcel Hassemeier über die gleiche Distanz Elfter. In der kombinierten Rettungsübung über 100 Meter gelang Christian Ertel ein guter sechster Platz.

Auch Neuseeland mit vier Siegen

Neben den Deutschen gewann auch das Team Neuseeland, das zu den Favoriten im Kampf um den Gesamtsieg zählt, vier Goldmedaillen. Fleißigste Punktesammler nach dem ersten Viertel der Wettkämpfe sind die Gastgeber. Frankreich führt das Ranking der Nationen mit 220 Punkten knapp vor Neuseeland (218) an. Nach Italien (184) und Australien (172) liegt Deutschland (167) derzeit auf Rang 5.

Am zweiten Tag der Pool-Entscheidungen (18.9.) stehen erneut fünf Disziplinen an. Im schnellen Wasser von Montpellier sind dabei weitere Weltrekorde zu erwarten. Die deutsche Mannschaft rechnet sich wieder gute Chancen aus – unter anderem startet Marcel Hassemeier in seiner Paradedisziplin 200 Meter Super Lifesaver als Weltbester.

Bilder, Ergebnisse und Live-Berichte vom Wettbewerb und sowie weitere Infos zur Rescue 2014 finden Sie unter http://www.dlrg.de/sport/wettkaempfe/weltmeisterschaften.html

Offizielle Ergebnisse: http://www.rescue2014.fr/web/en/90-world-championships-national-teams-open-results.php

Kategorie(n)
Rettungssport, Rettungssport aktuell
In Verbindung stehende(r) Artikel
Gold für Danny Wieck und Marcel Hassemeier am zweiten WM-Tag
WM-Zwischenbilanz: zehn Medaillen in den Poolwettbewerben

Von: mho

zurück zur News-Übersicht