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11.05.2017 Donnerstag Rettungsboot braucht Starthilfe

Zurzeit brennt auf der Werft der DLRG Berlin-Lichtenberg jeden Abend lange Licht. Ein metallisches Hämmern ist zu hören, immer wieder schleppen DLRG-Retter Kabel, Werkzeuge, Farbe und Pinsel über den Hof. In der Werkstatt wischt sich André Günther, der Leiter des DLRG-Bezirks, seine verschmierten Hände an einem alten Lappen ab: „Feierabend gibt es für uns gerade nicht. Wir müssen uns ranhalten, das Boot wird dringend gebraucht!“ Das alte Rettungsboot der Berliner hat kürzlich nach 20 langen Dienstjahren endgültig seinen Dienst quittiert. Der Bootskörper war an einigen Stellen schon sehr verrottet, die Elektrik fiel immer wieder aus und auch der Motor wollte oftmals nicht mehr anspringen ... „Unser Oldie hat uns treue Dienste geleistet, doch wir hätten mit ihm einfach nicht mehr verlässlich für die Wassersicherheit der Menschen in unserem Einsatzgebiet hier am Langen See sorgen können. Ein so marodes Boot, das wäre geradezu leichtsinnig gewesen! Aber jetzt müssen wir zusehen, dass wir unser neues Boot einsatzfähig kriegen!“ erzählte mir André Günther.

Es war ein echter Glücksfall, dass die Retter ein gebrauchtes Boot übernehmen konnten.
Der Bootskörper des Pelikan 68 ist gut in Schuss, doch bevor das Boot als Rettungsboot zum Einsatz kommt, muss noch eine Menge passieren. Der Rumpf braucht einen neuen Anstrich mit einem widerstandsfähigen Bootslack. Ein überdachter Führerstand muss eingebaut werden. Das Boot braucht eine Blaulichtanlage und muss mit neuen Pumpen und einem Sonar-Gerät ausgestattet werden. Anker, Leinen und Fender werden angebracht, Kabel und Steckdosen verlegt. Und dann wäre da noch der neue Motor ...
André Günther und seine Kameraden wollen die meisten Arbeiten selbst erledigen. Dafür investieren sie viele Stunden Arbeit, sind fast jeden Abend und an den Wochenenden in der Werkstatt. „Doch wir machen immer nur das, wofür wir auch die Materialien bezahlen können – und das fällt uns sehr schwer.“ erklärt der engagierte Rettungsschwimmer. Denn bei allem Einsatz der ehrenamtlichen Retter – die viele Technik und die benötigte Rettungsausrüstung können sie einfach nicht alleine bezahlen. Besonders der Motor macht den Berlinern echte Sorgen. Denn so ein antriebsstarkes Gerät ist erwartungsgemäß sehr teuer. Die Rettungsschwimmer um André Günther haben ausgerechnet, dass sie rund 40.000 Euro für die Instandsetzung ihres neuen Rettungsbootes benötigen.

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Von: Fördererbetreuung

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