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28.10.2016 Freitag Winter naht - Einsatzmaterial in Gefahr

Foto: DLRG Ortsgruppe Bochum-Langendreer/Werne

Die Retter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft aus der Ortsgruppe Bochum-Langendreer/Werne müssen dringend ihre Rettungsstation sanieren – und zwar bevor der Winter in wenigen Wochen kommt. Wie in Bochum sind unsere Ehrenamtlichen auch in vielen anderen Ecken Deutschlands gerade dabei, ihre Stationen winterfest zu machen. Dabei brauchen sie jede Unterstützung, die sie bekommen können.

Ulrike Borg, die Vorsitzende der Ortsgruppe Bochum, hat im Moment große Sorgen: Die Rettungsstation ist mit den Jahren immer maroder geworden. Vor über 60 Jahren haben die Retter das Gebäude gepachtet und aus dem ehemaligen Stall eine Wachstation gemacht. Doch nun ist das alte Gebäude so kaputt, dass die engagierten Retter nichts mehr ausrichten können.

„Wir haben es wirklich versucht. 1.500 Euro eigenes Geld und unzählige Stunden Arbeit nach Feierabend und an den Wochenenden haben wir bereits in die Reparatur unserer Station gesteckt – doch wir schaffen es nicht allein“, berichtet Ulrike Borg. Kein Wunder – die Station ist wirklich in einem desolaten Zustand: Die Fassade bröckelt, in den Wänden bilden sich Löcher. Das alte Dach ist morsch und an vielen Stellen undicht, Teile der Dachziegel sind verrottet. Über die gesamte Giebelwand zieht sich ein tiefer Riss. So wird dieses Haus den Winter nicht überstehen.

Schon jetzt sind immer wieder Wände feucht und es zieht durch das undichte Dach. Wenn erst die kalte Jahreszeit mit Schnee und Sturm kommt, wird Wasser in die Station eindringen – und damit auch die dort untergebrachte Rettungsausrüstung der Bochumer Retter in Mitleidenschaft ziehen. Einsatzkleidung droht zu verschimmeln, empfindliche Gerätschaften wie Funkgeräte vertragen gar keine Feuchtigkeit. „Wir müssen die Station vor dem Winter sanieren – ich weiß nur nicht, wie wir das ohne Hilfe bewerkstelligen sollen“, klagt Ulrike Borg. „Wenn unsere Rettungsausrüstung beschädigt wird, sind wir im nächsten Sommer nicht einsatzfähig.“

Und das wäre tatsächlich eine Katastrophe, denn die Retter aus Bochum sichern einen nicht ungefährlichen Teil der Ruhr ab. Jedes Jahr von Mai bis September wachen sie über zahlreiche Badende und Wassersportler am und in dem großen Fluss im Ruhrgebiet. Die Rettungsschwimmer brauchen ca. 20.000 Euro, um ihre marode Station umfassend zu sanieren. Das Dach muss neu gedeckt, die Außenwände gedämmt und die löchrige Fassade geflickt werden. Auch die vielen anderen Ortsgruppen im Land müssen ihre Stationen wind- und wetterfest herrichten, damit sie in der kommenden Saison wieder für den Dienst bereit stehen.

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Von: Fördererbetreuung

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