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19.05.2014 Montag Notrufe kommen nicht mehr an!

Einsatzfahrzeuge müssen umgerüstet werden

Die Umstellung des Funknetzes hat zur Folge, dass die alten Funkgeräte der DLRG-Lebensretter darin nicht mehr funktionieren.

Technische Weiterentwicklungen sind eigentlich ein Grund zur Freude. Auch die deutschlandweite Umstellung auf moderne Digitalfunktechnik hält die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft nicht nur für dringend notwendig und überaus sinnvoll: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wird der Digitalfunk ein wichtiges Hilfsmittel zur Rettung von Menschenleben sein.

Die Umstellung auf moderne Technik bedeutet Fortschritt – stellt Hilfsorganisationen wie die DLRG jedoch auch vor große Schwierigkeiten! Analoge Funkgeräte, Funkmeldeempfänger und DLRG-Einsatzleitstellen werden mit Einführung des Digitalfunknetzes im Verbund der Gefahrenabwehr unbrauchbar. Eine unkalkulierbare Gefahr: Wenn wir die Fähigkeit der direkten Vernetzung im Rettungsdienst verlieren, kann dies Menschenleben kosten!

Die Kosten für den Netzaufbau teilen sich Bund und Länder: Doch nur einige Länder fördern darüber hinaus die Wasserrettung als Teil der allgemeinen Gefahrenabwehr. Die Beschaffung digitaler Funkgeräte, die Betriebs- und Folgekosten sowie die Ausbildung der Helfer muss die DLRG ganz überwiegend selbst übernehmen. "Ich mache mir große Sorgen um die Einsatzbereitschaft unserer Lebensretter in vielen Bereichen Deutschlands!", so DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje.

"Eine funktionierende Rettungskette, die schnelle Meldung eines Notfalls per Funk und das Einleiten von Rettungsmaßnahmen kann nur mit moderner und verknüpfter Funktechnik gewährleistet werden! Für eine Umstellung unserer Ausstattung benötigen wir schnellstmöglich digitale Handsprechfunkgeräte und Fahrzeugfunkgeräte mit Halterungen. Wir müssen dort wo sie anfallen, die Betriebskosten abdecken und unsere Einsatzkräfte flächendeckend auf die neue Technik schulen."

Unterstützen Sie unsere Kameraden, die auch in Ihrer Nähe im Sommer Badestellen und im Winter zugefrorene Seen bewachen. Mit der Finanzierung unverzichtbarer digitaler Funktechnik sind sie überfordert! Bitte retten Sie mit uns Menschenleben.

Was geschieht mit den alten Funkgeräten?

Im Zuge der Umstellung werden beide Funknetze zunächst, für eine längere Übergangszeit, parallel genutzt werden können und müssen. Als internes Kommunikationsnetz wird die DLRG ihr Betriebsfunksystem in jedem Fall so lange behalten, wie die Frequenzen verfügbar sind. Für die Organisation von Veranstaltungen spielt die Verknüpfung mit Dritten keine vorrangige Rolle. Bis die letzte analoge Funktechnik letztendlich in ein digitales Netz überführt werden konnte, werden wir die Alt-Geräte zudem weiter für Training und Schulungen nutzen. Eine Abgabe ist bei diesen Geräten im Übrigen deshalb nicht möglich, weil sie von ihrer Ausstattung her nur entweder auf den so genannten BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben)- oder DLRG-Frequenzen zu nutzen sind.

Warum werden nicht Handys eingesetzt?

Mobiltelefone entsprechen weder den taktischen, technischen noch datenschutzrechtlichen Anforderungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Zudem wären allein bei Großschadenslagen - aber auch wie bereits bei schlichten Großereignissen der jüngsten Zeit geschehen - die Handy-Netze bereits sofort überfordert.

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Von: Fördererbetreuung

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