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24.03.2017 Freitag Die "First Responder" der DLRG

Foto: DLRG

Es ist halb sechs am Abend, Christian Meinecke, Leiter Einsatz der DLRG Quakenbrück, hat gerade Feierabend, als sein Funkempfänger los piept. Alarm tönt aus der Rettungsleitstelle: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Essen und Quakenbrück. Ein First Responder der Lebensretter wird zur Unterstützung angefordert. Meinecke zögert nicht. Zügig macht er sich mit dem Einsatzfahrzeug der Ortsgruppe, einem VW Touran, auf den Weg. Die Retter haben das Fahrzeug gebraucht gekauft und in vielen Arbeitsstunden selbst umgebaut. Es ist mit allem ausgestattet, was im Notfall Leben retten kann: Neben Rettungsrucksack mit Sauerstoff, einem Defibrillator und Verbandsmaterial ist auch Zubehör wie Werkzeug, ein Feuerlöscher und Absperrband an Bord.

Nur wenige Minuten nach dem Notruf-Eingang ist Meinecke an der Unfallstelle: Mehrere LKW sind ineinander gefahren. Ein Fahrer ist verletzt und klemmt im Führerhaus fest. Nachdem die Feuerwehrleute den Mann aus dem Auto befreien, übernimmt Meinecke die Notversorgung: Er überprüft Herzschlag und Atmung, stabilisiert den Kreislauf des Verletzten und versorgt die Wunden – Meinecke arbeitet hochkonzentriert, bis er den Mann schließlich an den eintreffenden Regelrettungsdienst übergibt.

Dass dies kein typischer Einsatz für einen DLRG-Retter ist, denken Sie? Doch – immer mehr unserer Kameraden sind als sogenannte Erstversorger im Einsatz. Wenn bei den Rettungsleitstellen mehr Notrufe eingehen, als Rettungswagen verfügbar sind, werden die „First Responder“ der DLRG alarmiert. Denn jede Minute, die ein Verletzter ohne medizinische Hilfe ist, kann über Leben und Tod entscheiden. In solchen Momenten werden ehrenamtliche Lebensretter wie Meinecke zu Helfern in der Not.

Meinecke hat, weil jeder Rettungsschwimmer auch kompetent Erste Hilfe leisten können muss, in seiner Freizeit eine Ausbildung zum Rettungsassistent gemacht. Und er kennt sich gut aus in seinem Ort. „Ich kenne in meiner Heimatstadt jede Ecke, im Notfall bin ich schnell an der Unfallstelle“, erklärt der Lebensretter. „Ich möchte helfen, wenn meine Hilfe gebraucht wird – am Wasser als Rettungsschwimmer und auf der Straße als Lebensretter.“

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Von: Fördererbetreuung

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