mengehörigkeit und einer off enen, sportbegeisterten Bevölke- rung aufwartete. Die Städte und Kommunen der Region hatten das Event zu einem Erlebnis gemacht, das weit über den sport- lichen Wettkampf hinausging und den Hochschulsport auf eine neue, internationale Bühne hob. Angefangen von Ehrenamtli- chen über Volunteers bis zu den Menschen in den Städten, die mitgeholfen, mitgejubelt und mitgefeiert haben. Deutschland kann internationale Multisportgroßveranstaltungen.« Das hatte Duisburg auch 1989 schon einmal bewiesen, als die Veranstaltung, damals unter dem Namen »Universiade«, kurz- fristig nach Duisburg verlegt wurde. Die Vorbereitungszeit war damals extrem kurz, vieles zu improvisieren und »auf dem kur- zen Dienstweg« zu erledigen. Dagegen war die diesjährige Veranstaltung bis in die letzte Kleinigkeit organisiert. Die DLRG wird auch in Zukunft die zahlreichen Duisburger Events was- serseitig absichern und sucht dafür immer auch Helfende aus anderen Gliederungen. Christian Badzung und Marie-Christin Balters (einsatz@duisburg.dlrg.de) sind für Interessierte immer ansprechbar. Die FISU World University Games Die FISU World University Games, ehemals Universiade, wer- den seit 1959 alle zwei Jahre ausgetragen – im Wechsel im Sommer und im Winter. Sie sind der wichtigste Wettbewerb im internationalen Hochschulsport und die größte Multisport-Ver- anstaltung nach den olympischen und paralympischen Spielen. An den FISU Games können Studierende teilnehmen, die nicht älter als 25 Jahre sind und von ihren nationalen Hochschulsport- verbänden nominiert wurden. Organisiert werden sie von der International University Sports Federation. In diesem Jahr nahmen 8.500 Athletinnen und Athleten aus 150 Nationen teil, um Medaillen in 18 Sportarten zu erringen. Aus- tragungsorte waren Bochum (Leichtathletik, 3x3 Basketball), Duisburg (Eröff nungsfeier, Basketball, Beach-Volleyball, Rudern und Wasserball), Essen (Bogensport, Geräteturnen, Basketball, Fechten, Judo, Rhythmische Sportgymnastik, Tischtennis, Taekwondo, Tennis), Mülheim an der Ruhr (Badminton), Hagen (Basketball) und Berlin (Schwimmen, Wasserspringen, Volley- ball) – wobei die Bundeshauptstadt erst kurzfristig ins Spiel kam, da für die Schwimmwettbewerbe der ursprüngliche Austra- gungsort Düsseldorf nicht zur Verfügung stand und sich in der Nähe keine geeignete Sportstätte anbot. WoWo/Eileen Knoßalla ❮ Ein Pool vor dem Duisburger Stadttheater: Als dauerhafte Lösung würde das sicher nicht nur schwimmsporttreibenden Vereinen gut gefallen. nordrhein III Bärbel Bas, in Duisburg geborene Bundesministerin für Arbeit und Soziales, eröff enete die FISU World University Games und stattete dabei auch der DLRG einen Besuch ab. © Wolfgang Worm (2) nem großen Teil dem professionellen und beherzten Einsatz der DLRG Aktiven zu verdanken. Doch auch an anderen Stellen der Stadt war der Spirit der stu- dentischen Weltspiele zu sehen und zu spüren. So wurde im Rahmen der FISU World University Games ein Teil der Duis- burger Innenstadt zum Fitnesscenter. Vor dem altehrwürdigen Stadttheater beispielsweise wurde ein Swimmingpool errichtet. In der veranstaltungsfreien Zeit konnte die Bevölkerung den Pool kostenlos nutzen. Für die nötige Sicherheit sorgte die DLRG zusammen mit der Feuerwehr Duisburg. Würdige Heimat für Sportevents Damit hat sich die Regattabahn Duisburg in diesem Sommer erneut als perfekte Bühne für den internationalen Rudersport bewiesen – getragen von Athletik, Leidenschaft und der stillen, aber unverzichtbaren Arbeit derer, die für Sicherheit und per- fekte Abläufe sorgen. Fernab des Rudersports haben sich die Stadt Duisburg und die ganze Region samt ihrer Bürgerinnen und Bürger ebenfalls in bestem Licht präsentiert. Das klang auch in der Abschlussmitteilung der FISU durch, die über ihre Spiele in der Region Rhein-Ruhr schreibt: »Die Region Nordrhein-West- falen überzeugte als Gastgeber, der mit einer starken Zusam- impressum Ausgabe Nordrhein Anschrift: DLRG LV Nordrhein, Jan-Schmitz-Haus, Niederkasseler Deich 293, 40547 Düsseldorf, E-Mail: info@nordrhein.dlrg.de Redaktion: Stefan Mülders (Chefredakteur/stemu), Stefan Albrecht (V. i. S. d. P.), Frank Zantis, Lukas Ziehm, Stephanie Hobein, Wolfgang Worm (WoWo) Zuschriften: content-redaktion@nordrhein.dlrg.de. Es wird keine Garantie für eine Veröff ent lichung übernommen. Adressverwaltung: abo-lebensretter@nordrhein.dlrg.de Die Regionalausgabe Nordrhein des »Lebens retter« erscheint als Teilausgabe des DLRG-Verbandsorgans viermal im Jahr. Derzeitige Aufl agenhöhe: ca. 17.200 Stück. Redaktionsschluss: Nordrhein 1/2026, 16. Januar 2026