Bezirks- und Kreisverbandsleiter sowie LV-Vorstand stellten gemeinsam die Weichen für die Zukunft. © privat Gemeinsam Zukunft gestalten Arbeitswochenende in Wiesbaden-Naurod Vom 21. bis 2 3 . N ove m be r 2 02 5 t ra fe n sich die Be zirks- und K re isve rba ndsle ite r de r DLRG H e sse n ge m e insa m m it de m LV-Vorst a nd zu e ine m inte nsive n Arbe it sw oche ne nde in Wie sba - de n-N a urod. Z ie l w a r e s, die We iche n für e ine zukunft sfä hige Pe rsona le nt w icklung und e ine st a rke Zusa m m e na rbe it inne rha lb unse re s Ve rba nde s zu ste lle n. Inspirierende Impulsvorträge zur Sinus-Studie und den Heraus- forderungen der Generationenarbeit gaben den Teilnehmen- den zum Auftakt wertvolle Denkanstöße. Kleingruppen dis- kutierten anschließend die Umsetzbarkeit der Erkenntnisse für unsere Arbeit. Schnell war klar: Die DLRG muss sich als attrak- tiver Verband positionieren, um alle Altersgruppen zu erreichen. Die Gruppen erarbeiteten am nächsten Tag Lösungen zu zen- tralen Fragen. Besonders wichtig war die Frage, wie wir Mit- glieder nicht nur gewinnen, sondern auch fördern, einbinden und ihnen ein starkes Netzwerk bieten können. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Von klaren Geschäftsverteilungsplänen über die Entwicklung passender Aufgabenpakete bis hin zu Ideen für regionale Netzwerktreffen – die Vorschläge sind pra- xisnah und sofort umsetzbar. Am Sonntag richteten wir den Blick in die Zukunft. Die Planung einer „Roadshow“ wurde beschlossen, um die erarbeiteten Kon- zepte in den Regionen vorzustellen und gemeinsam weiterzu- entwickeln. Zudem wird eine Arbeitsgruppe bis Ende Januar einen Prototyp für die Personalentwicklung in einem Bezirk fertigstellen. Damit schaffen wir eine Blaupause, die allen Glie- derungen Orientierung bietet. Neben der intensiven Arbeit kam auch das Miteinander nicht zu kurz. Die vielen persönlichen Gespräche, das Lachen in den Pausen und die konstruktive Stimmung machten deutlich: Wir sind ein starkes Team, das gemeinsam anpackt. Die Impres- sionen des Wochenendes zeigen, wie viel Energie und Leiden- schaft in unserem Verband steckt. Das Arbeitswochenende in Wiesbaden-Naurod war ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur Konzepte entwickelt, sondern auch den Grundstein für eine Kultur gelegt, die Menschen begeistert und verbindet. Jetzt gilt es, die Ideen in die Praxis umzusetzen – mit Mut, Kreativität und Zusammenhalt. Denn eines ist klar: < Die Zukunft der DLRG Hessen gestalten wir gemeinsam. Fördermittel beantragen – einfacher als gedacht Gute I de e n e nt ste he n vor Ort : in Ort sgruppe n, Be zirke n und K re isve rbä nde n. Dort set zt de r Förde rfonds de s La nde sve rba nde s H e sse n a n und unte rst üt zt Glie de runge n da be i, ihre Arbe it w e ite rzue nt w icke ln, ne ue Proje k te um zuset ze n und Ke rna ufga be n nachha lt ig zu st ä rke n. Das Wichtigste: Beantragung und Abwicklung sind deutlich unkomplizierter als zunächst vermutet. Der Förderantrag ist schlank gehalten. Es geht nicht um perfekte Formu- lierungen oder komplizierte Förderlogik, sondern um klare Dar- stellung: Was plant ihr? Welches Ziel verfolgt das Projekt? Welche Kosten entstehen – und wie soll die Finanzierung aus- sehen? Wer diese Fragen ehrlich und nachvollziehbar beant- wortet, hat die größte Hürde bereits genommen. Die digitale Antragsstrecke hilft zusätzlich, nichts zu vergessen. Auch die Abwicklung nach einer Bewilligung ist praxisnah. In der Regel erfolgt die Auszahlung innerhalb von vier Wochen nach Einreichung aller Unterlagen und Durchführung eurer Maßnahme . Der Verwendungsnachweis orientiert sich an dem, was ohnehin jede ordentliche Gliederung leistet: Rechnungen sammeln, Ausgaben belegen und kurz darstellen, dass das Projekt wie geplant umgesetzt wurde – ohne versteckte Fall- stricke. Warum sich das lohnt? Weil die Fördermittel gemeinschaftlich eingeworbene Spendengelder sind, die ausdrücklich allen Glie- derungen offenstehen. Nicht beantragte Mittel sind nicht ver- loren, sie gehen ins neue Antragsjahr. Wer aktiv wird, erhöht aber die Chancen, Projekte früher, besser oder überhaupt rea- lisieren zu können. Der Förderbeirat versteht sich als Partner. Möglichst viele Glie- derungen sollen Zugang zu den Mitteln bekommen und gute Projekte im Landesverband sichtbar werden. Rückfragen dienen der Klärung, nicht der Ablehnung. Nutzt diese Möglichkeit. Traut euch, eure Ideen einzureichen. Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen für eure Gliederung groß. Gute Arbeit vor Ort verdient Unterstützung – und genau dafür ist der Förderfonds da. Hier geht es zur Antragsstellung: hessen.dlrg.de/informieren/ < foerderungen. hessen III