3. Symposium Schwimmen Container

Ist Schwimmen eine Reise wert?

Das 3. Symposium Schwimmen des DLRG-Präsidiums zeigte klar auf: Schwimmen ist und bleibt in der Diskussion! Im Dreiklang Gesundheit- Generationen- Schwimmbäder thematisierten die Vorträge, Workshops und Gespräche vor allem die für die DLRG überlebenswichtigen Ressourcen wie Zielgruppen und Schwimmbäder. Wie sehen sie aus, die Schwimmbäder der Zukunft? Kommt das Schwimmbad aus "LEGO" mit flexibler Anpassung an den Bedarf? Und- wird es in 20 Jahren noch genug Schwimmbäder geben? Wer wird als Teilnehmer unsere Schwimmangebote künftig nutzen? Familien?

So lauteten die Zukunftsfragen des Symposiums vom 18.-20. Oktober 2012. Etwa 400 Teilnehmer und Mitwirkende kamen interessiert nach Bad Nenndorf, um Antworten auf diese Fragen zu hören. Nach den Veranstaltungen der Jahre 2001 und 2007 fand erneut in Verantwortung der Leitung Ausbildung das Symposium im Tagungszentrum Hotel Delphin und der Wandelhalle von Bad Nenndorf statt. Die wichtigste Kernaufgabe der DLRG, das Schwimmen, rückte aus diesem Blickwinkel ins Zentrum der verbandlichen Aufmerksamkeit. Für das Schwimmen Impulse zu setzen, das war das Ziel des 3. Symposiums.

"Es ist uns gelungen", so Helmut Stöhr, Leiter Ausbildung des Präsidiums der DLRG, in seiner Eröffnungsrede, gegenüber den vorangegangenen Veranstaltungen wieder ‚eine Schippe 'drauf' zu legen!" Beispiel dieser Steigerung waren auch unterschiedliche Ansichten, so etwa in der zentralen Frage nach der Infrastruktur im Schwimmen. Gibt es nun zu wenige Schwimmbäder, wie der Präsident der DLRG, Dr. Klaus Wilkens, darstellte, oder reicht ihre Zahl aus und es kann nicht von "Bädersterben", wie der Präsident der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen, Dr. h.c. Fritz Schramma, vortrug, die Rede sein? Dieser Spannungsbogen prägte das 3. Symposium. Auch wenn ein belastbares Ergebnis in dieser Diskussion noch nicht erreicht werden konnte, den Impuls, sie fortzuführen, gilt es aufzunehmen.

Nach seinen einleitenden Worten verwies er auf den "Markt der Möglichkeiten". Er hob die Ausstellung von 15 Projekten verschiedener Träger zum Thema „Schwimmen in Deutschland“ als Beispiel für die vielfältige und erfolgreiche Arbeit aller für das Schwimmen Engagierten heraus. Die Moderation des Symposiums legte er danach in die Hände von Hermann Grams, dem ehemaligen Leiter der Akademie des Sports des Landessportbundes Niedersachsen.

Lesen Sie hier weiter:

Teil 2: Weiße Flecken in der Bäderlandschaft

Teil 3: "Die Familie als Zielgruppe wird an Bedeutung verlieren"

Teil 4: Rasanter struktureller Wandel

Teil 5: Intensive Arbeit in zehn Workshops

Teil 6: Inszenierte Ergebnispräsentation

Teil 7: Das Schwimmen besser vermarkten

Weiterführende Informationen

Dokumentation