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09.11.2017 Donnerstag Wattretter brauchen neues Fahrzeug

Im Moment sind die DLRG-Retter aus Cuxhaven fast jeden Abend und an den Wochenenden in der Werkstatt ihrer Rettungsstation. Zwar ist die arbeitsreichste Zeit des Jahres – die Badesaison – vorbei, doch auf dem Hof der Station wartet ein wichtiges Projekt.

Die Kameraden der Technik-Gruppe ziehen sich gerade wieder ihre ölverschmierten T-Shirts über und packen das Werkzeug aus: „Zum Ausruhen haben wir keine Zeit. Wir brauchen dringend ein weiteres Fahrzeug für das Wattenmeer. Wir müssen uns ranhalten!“ Mit Schraubenschlüssel und Zange in der Hand stecken sie ihre Köpfe unter die Motorhaube des UNIMOG U 1300 L / Typ 435.

Zwei alte Unimogs haben die Retter in Cuxhaven von der Bundeswehr übernommen. Aber gleich mehrere Ortsgruppen an der Nordsee-Küste haben diese günstige Gelegenheit genutzt und sind jetzt dabei, aus den ehemaligen Militärautos Rettungsfahrzeuge für das Wattenmeer zu machen!

Und solche Spezialfahrzeuge werden dringend gebraucht: Immer wieder müssen die Retter Menschen in Lebensgefahr aus dem Watt retten! Gerade Urlauber, aber auch Einheimische, unterschätzen die Gefahren, die dort draußen lauern. Denn das Wattenmeer ist nicht nur wunderschön und gesundheitsfördernd, sondern auch gefährlich.

Viele Spaziergänger kennen den „Tidenkalender“ – die Zeiten von Ebbe und Flut – nicht und werden von dem auflaufenden Wasser eingeschlossen. In den dann entstehenden Prielen herrschen so starke Strömungen, dass selbst erfahrene Schwimmer mitgerissen werden.

Auch plötzlich aufkommender Seenebel birgt Gefahr: Fußgänger verlieren die Orientierung und laufen statt zum Strand in Richtung offenes Wasser. Immer öfter geraten Spaziergänger auch in Schlicklöcher, in denen sie im zähen Matsch einsinken. Allein schafft es niemand aus diesen Gruben.

Wenn unsere Retter dann zu Hilfe gerufen werden, können sie nicht einfach mit einem normalen Rettungswagen ins Watt hinausfahren. Mit einfacher Bereifung, ohne Allradantrieb und starke Motorisierung kommt man auf dem extrem schlammigen Boden nicht voran – und dabei zählt im Notfall jede Sekunde!

Unsere DLRG-Retter in Cuxhaven und überall an der Nordsee-Küste brauchen also dringend robuste Watt-Fahrzeuge! Doch sie werden die Unimogs nur zu Spezial-Fahrzeugen umbauen können, wenn Sie sie dabei mit Ihrer engagierten Spende unterstützen.

Die Retter in Cuxhaven haben einiges vor: Das ehemalige Bundeswehrfahrzeug braucht breite Reifen mit griffigem Profil. Die Lichtmaschine muss mit einem Überflutungsschutz versehen werden. Thermostate, Keilriemen, Hydraulikschläuche und andere Teile müssen erneuert werden. Suchscheinwerfer, GPS- und Funktechnik müssen installiert werden. Außerdem muss das Auto mit einem widerstandsfähigen Bootslack versiegelt werden, sodass salziges Seewasser und UV-Strahlen das Fahrzeug nicht angreifen. Vor allem auch der Unterbau wird zusätzlich konserviert.

Christoph Plaisier und seine Kameraden machen wie so oft vieles selbst. Nach Feierabend, am Wochenende, im Urlaub.

Doch bei aller Mühe – das Material, die Technik und die Rettungsausrüstung können sie nicht allein beschaffen. Mindestens 40.000 Euro werden für den Umbau eines Unimogs zu einem Watt-Rettungsfahrzeug gebraucht. Wenn Sie den Watt-Rettern jetzt 15, 30, 50 Euro oder einen anderen Betrag spenden, helfen Sie ihnen sehr. Unsere fleißigen Kameraden wollen ihr Wattenmeer sicherer machen – für die Urlauber, für Menschen wie Sie und mich.

„Wir wollen niemanden an das Wattenmeer verlieren, niemand soll da draußen sein Leben lassen. Das ist unser Ziel und unsere Aufgabe“, sagt Christoph Plaisier. Das verdient unsere Unterstützung, denn gemeinsam machen wir unsere Küsten sicherer.

Danke für Ihre Unterstützung!

Von: Spenden

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