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23.11.2017 Donnerstag DLRG-Helfer mit der kalten Schnauze

Es ist ein kalter Nachmittag, als der Alarm bei der DLRG-Rettungshundestaffel Neustadt am Rübenberge eingeht: Ein Kind wird vermisst! Nach einem Ausflug in ein Waldstück ist ein 12jähriger Junge nicht nach Hause gekommen. Was ist nur passiert? Die Eltern machen sich schreckliche Sorgen. Jetzt sind die Lebensretter auf vier Pfoten gefragt!

Kurz nach der Alarmierung sind Rettungshundeführerin Sina Klein und ihr Hund Kalle zusammen mit ihren zwei- und vierbeinigen Kameraden der Rettungshundestaffel an dem besagten Waldstück angekommen. Sina legt ihrem Kalle sein Geschirr um und zeigt dann in Richtung Wald: „Such, Kalle, such!“ Der aufgeweckte Cardigan Welsh Corgi flitzt sofort los. Zielgerichtet durchstreift er den Wald, immer wieder drückt er seine Schnauze fest auf den Boden und schnuppert konzentriert.

Kalle ist in der sogenannten Flächensuche ausgebildet, der Hund kann auf großen Flächen menschliche Witterung aufnehmen und die Personen zielgerichtet entdecken. Schon als Welpe ist Kalle zu den Rettungshunden gekommen. „Wenn wir Menschen an unsere Grenzen stoßen, kommen unsere Hunde zum Einsatz. Und mein Kalle ist sehr ehrgeizig: Er hört erst auf zu suchen, wenn er die vermisste Person gefunden hat. Er scheint zu wissen, dass es oft um Leben und Tod geht. Kalle ist ein echter kleiner Held!“ erzählt mir Hundeführerin Sina.

Und Kalle gibt wirklich nicht auf. Immer wieder streift er durch den Wald, selbst dornige Büsche oder Gestrüpp stoppen das Energiebündel nicht. Sina bleibt in Hörweite, lässt ihren Hund aber ansonsten laufen. Plötzlich bellt Kalle. Und hört gar nicht wieder auf.

„Er hat jemanden gefunden! Mit seinem Bellen signalisiert er mir, dass er eine Person entdeckt hat!“ Schnell schlägt sich Sina durchs Unterholz zu ihrem Hund. Und tatsächlich: Zwischen Büschen und Bäumen sitzt Kalle vor einem Jungen, der sich anscheinend einen Fuß verletzt hat und nicht mehr aufstehen kann. Kalle hat den Vermissten aufgespürt!

Dafür wird der Hund von seinem Frauchen ausgiebig gelobt. Der Einsatzleiter benachrichtigt Rettungshundeführerin Sina derweil über Funk, dass es sich bei diesem Einsatz nur um eine Übung handelte. Denn damit solche Erfolge auch im Ernstfall möglich sind, müssen unsere ehrenamtlichen Hundeführer und ihre Retter auf vier Pfoten regelmäßig trainieren und mögliche Rettungssituationen immer wieder üben.

Zwei- und Vierbeiner opfern sehr viel Zeit für ihre Rettungsarbeit – bis zu drei Mal die Woche wird in Neustadt trainiert. Doch damit nicht genug: Auch die teure Ausbildung und Rettungsmaterialien wie Kenndecken, Leinen, Lampen und GPS-Geräte bezahlen sie zumeist selbst. Und wenn ein Notruf eingeht, lassen unsere Teams alles stehen und liegen, um Menschenleben zu retten.

Ich habe Sina nach ihren Weihnachtswünschen gefragt: „Ich wünsche mir schon ganz lange eine neue Kenndecke für meinen Kalle. Und mein größter Traum ist ein GPS-Gerät, mit dem wir uns im Gelände orientieren können – aber das kann ich mir alleine nicht leisten.“ Unsere Rettungshunde staffeln überall in Deutschland leisten wirklich herausragende Arbeit. Ich würde ihnen so gern den einen oder anderen Weihnachtswunsch erfüllen. Helfen Sie mir dabei?

Schon mit 20, 30, 50 Euro oder einem anderen Betrag Ihrer Wahl machen Sie unseren Rettungshundestaffeln ein Geschenk zu Weihnachten und unterstützen sie bei ihrer Arbeit. Vielen Dank für Ihre Hilfe für unsere Helden auf vier Pfoten.

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