E-Mail an Christopher Dolz:

Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Wichtig: Gross- und Kleinschreibung beachten!

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden

26.11.2017 Sonntag Australien gewinnt 26. Int. Deutschlandpokal

Foto: Steph Dittschar

Bad Nenndorf/Warendorf. Die Nationalmannschaft der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) konnte beim Internationalen Deutschlandpokal in Warendorf den Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Während der 26. Auflage der Rettungssportveranstaltung in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf (Westfalen) lieferten sich die drei Favoriten Australien, Italien und Deutschland lange Zeit ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende war das Ergebnis dann aber doch eindeutig: Vizeweltmeister Australien siegte mit 35.855 Punkten deutlich vor Italien (34.813) und Deutschland (34.026). "Die anderen waren einfach schneller", bilanzierte DLRG-Bundestrainerin Elena Prelle den Wettkampf mit insgesamt 280 Athleten aus 16 Nationen.

Unter den angereisten Auswahlmannschaften der DLRG-Landesverbände revanchierte sich Westfalen dieses Mal bei den Rettungsschwimmern aus Sachsen-Anhalt. Platz drei ging erneut an die Auswahl aus Schleswig-Holstein.

Australien mit zwei Weltrekorden

Starke Leistungen während des gesamten Turniers zeigten die Australier. Matt Davis schwamm über 100 Meter Kombinierte Rettungsübung mit 58,85 Sekunden einen neuen Weltrekord. Damit unterbot er die bisherige Bestleistung von Danny Wieck aus Stralsund um knapp fünf Zehntelsekunden und blieb als Erster überhaupt unter 59 Sekunden. Einen weiteren Weltrekord stellte die Australierin Prue Davis über 200 Meter Super Lifesaver auf. Beide sicherten sich damit schließlich die Titel in den Einzelwertungen.

"Insgesamt gute Leistung"

Assistenztrainer Kai-Uwe Schirmer, vergangenes Jahr noch Kapitän des Nationalteams der DLRG, zog insgesamt eine positive Bilanz: "Es war ein guter Wettkampf für uns und ich denke, wir haben den deutschen Rettungssport hier gut präsentieren können, auch was die Organisation und das Drumherum angeht."

Für Elena Prelle geht das erste Jahr als Bundestrainerin nun zu Ende. Zusammen mit ihrem Co-Trainer Schirmer kann sie auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Neben dem zweiten Platz bei den Europameisterschaften in Belgien gewannen die Schützlinge der Italienerin auch bei den World Games in Polen zahlreiche Medaillen. "Nach meiner vorherigen Tätigkeit als Trainerin in Italien war es schon eine Umstellung, aber ich habe mich doch schnell umgewöhnt und die Zusammenarbeit mit Kai-Uwe war gut. Beim Deutschlandpokal konnte man dann leider manchen die Strapazen der vergangenen Wettkämpfe noch anmerken und die Konkurrenz war wirklich sehr stark dieses Mal. Alles in allem bin ich aber zufrieden mit den gezeigten Leistungen", so Prelle.

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. In den Einzel- und Staffeldisziplinen im Schwimmbecken müssen die Athleten nicht nur möglichst schnell mit und ohne Flossen schwimmen, sondern auch längere Strecken tauchen, Hindernisse untertauchen sowie Puppen mit dem Gewicht eines erwachsenen Menschen schleppen.

Bilder, Pressetexte, weitere Informationen und Ergebnisse vom Wettbewerb finden Sie unter dlrg.de/deutschlandpokal.

Kategorie(n)
Rettungssport, Rettungssport aktuell
In Verbindung stehende(r) Artikel
26. Deutschlandpokal gestartet
Deutschlandpokal: Erster Wettkampftag

Von: Christopher Dolz

zurück zur News-Übersicht

Kommentieren