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22.01.2018 Montag Hilferuf von zugefrorenem See

Foto: Harald Stutenbecker

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr kommt es im niedersächsischen Varel zu einer dramatischen Rettungsaktion: Auf einer zugefrorenen Eisfläche am Südender Grodenweg stürzt eine Frau beim Schlittschuhlaufen und verletzt sich dabei so schwer am Arm, dass sie nicht mehr aus eigener Kraft ans Ufer kommt. Alarm für die Lebensretter der DLRG!

Innerhalb kürzester Zeit sind zwei Retter von der DLRG-Ortsgruppe Varel mit Spezialanzügen vor Ort und betreten vorsichtig das Eis. Was die Situation umso dramatischer macht: Die Eisfläche ist viel dünner, als auf den ersten Blick vermutet. Eine falsche Bewegung der hilflosen, verunglückten Frau, und sie könnte vom eisigen Wasser verschluckt werden!

Stück für Stück und ganz vorsichtig nähern sich die DLRG-Helfer der jungen Frau, die offensichtlich starke Schmerzen hat – bis einer der Retter plötzlich krachend ins Eis einbricht! Gott sei Dank ist er mit einem Seil gesichert und kann sich selbstständig aus dem Wasser befreien. Endlich erreichen unsere Kameraden die verletzte Schlittschuhläuferin und beginnen noch auf der Eisfläche mit der Erstversorgung. Schließlich wird die Frau auf einen Eisrettungsschlitten gehievt und über eine besondere Zugseiltechnik an das Ufer gezogen. Gerettet!

Natürlich hätte dieser Unfall auch ganz anders enden können. Wenn im Winter die Gewässer wieder zufrieren, sind wir plötzlich von unzähligen Gefahrenquellen umgeben. Und nicht immer sind Leichtsinn oder das Überschätzen der Eisstärke schuld daran, dass es in Deutschland jedes Jahr zu hunderten lebensgefährlichen Unfällen auf dem Eis kommt ...

Immer wieder sind es auch Fahrzeugunfälle, die in zugefrorenen Gewässern ihr katastrophales Ende nehmen. Nicht selten versuchen Menschen verständlicherweise, ihren entlaufenen Hund oder hilflose Wildtiere vom Eis zu retten. Und natürlich birgt auch das Schlittschuhlaufen auf zugefrorenen Gewässern ungeahnte Gefahren. Gerade spielende Kinder sind kaum in der Lage, die Risiken richtig einzuschätzen.

Es ist deshalb überlebensnotwendig, dass unsere DLRG-Eisretter überall in Deutschland zur Stelle sind, wenn die Temperaturen plötzlich in den Keller gehen, und Eisflächen binnen kürzester Zeit zur Todesfalle werden können.

Damit wir unseren ehrenamtlichen Helfern die richtige Spezialausrüstung an die Hand geben können, die für ihre eigene Sicherheit und die Rettung von Menschenleben entscheidend sein kann, brauchen wir dringend Ihre Hilfe!

Mit 15 Euro helfen Sie, eine Rettungsleine anzuschaffen wie jene, die beim Rettungseinsatz in Varel einen DLRG-Retter beim Eiseinbruch gerettet hat.

Mit 30 Euro fördern Sie die Anschaffung eines Überlebensanzugs, mit dem Eisretter auch längere Einsätze bei niedrigsten Temperaturen bewältigen können.

Mit 50 Euro unterstützen Sie den Kauf eines Eisretter-Schlittens, mit dem zum Beispiel ein verunglücktes Kind schnell vom Eis ans rettende Ufer transportiert werden kann.

Helfen Sie uns Helfen - mit Ihrer Spende...

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Von: Fundraising

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