14.07.2014 Montag Weltrekorde wenige Tage vor dem DLRG Cup

Marcel Hassemeier. Foto: Sascha Walther

Danny Wieck. Foto: DLRG

Wenige Tage vor dem DLRG Cup in Warnemünde haben sich die deutschen Spitzenathleten im Rettungssport in starker Form präsentiert. Bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaften im September wurden am vergangenen Wochenende in Warendorf mehr als ein Dutzend neue nationale und internationale Rekorde in den Hallendisziplinen aufgestellt. Marcel Hassemeier aus Warendorf gelangen sogar gleich zwei Weltrekorde. Auch Danny Wieck aus Stralsund schwamm Weltrekord.

Drei Weltrekorde

Hassemeier bewies erneut seine Klasse in seinen Paradedisziplinen 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter (50,36 Sekunden) und 200 Meter Superlifesaver (2:05,66 Minuten) – ein Rennen, in dem gleich zwei Rettungssituationen auf unterschiedliche Weise zu bewältigen sind – und verbesserte seine eigenen Rekorde. Über beide Strecken gewann der 24-Jährige bereits Gold bei den World Games 2013 in Kolumbien. Wieck, seit zwei Jahren Sportsoldat in Warendorf, benötigte bei seinem Weltrekord über 50 Meter Retten einer Puppe nur 28,64 Sekunden.

Zwei Europarekorde

Über die gleiche Distanz erzielte Anke Palm aus Magdeburg einen europäischen und zugleich deutschen Rekord (35,20 Sekunden). Joshua Perling von der DLRG Halle-Saalekreis gelang in der Disziplin 100 Meter kombinierte Rettungsübung in 1:03,64 Minuten ein Europarekord bei den Junioren. Er hatte noch in der Vorwoche seinen Titel beim Junioren Rettungspokal in Braunschweig erfolgreich verteidigt. Neue deutsche Rekorde stellten zudem Stephanie Kasperski (DLRG Halle-Saalekreis), Jaana Ehmcke (DLRG Luckenwalde), Danny Wieck und Anke Palm auf.

Vom Schwimmbad in die Ostsee

Der Wettkampf am Wochenende in der Bundeswehr-Sportschule in Warendorf, an dem mehr als 60 Auswahlathleten teilnahmen, war der erste Teil der Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Rettungssport im September in Montpellier (Frankreich). Nun reisen viele der Sportler nach Warnemünde an der Ostsee, wo sie in dieser Woche am 18. Internationalen DLRG Cup (18./19. Juli) teilnehmen. Dort müssen sich die Athleten beim Sprint über den Strand, im offenen Gewässer bei Wellengang und beim Einsatz mit anderen Rettungsgeräten unter Beweis stellen. Insgesamt gehen beim DLRG Cup rund 360 Sportler an den Start. Neben fast 50 DLRG Ortsgruppen haben sechs Nationalteams für die größte europäische Rettungssport-Veranstaltung im Freigewässer gemeldet.

DLRG Cup

Die Wettbewerbe des 18. DLRG Cups werden an beiden Tagen am Strandabschnitt 1 und 2 in Nachbarschaft zum „Teepott“ (Strandpromenade 1) von Warnemünde ausgetragen. DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje, Landessozialministerin Birgit Hesse und Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling werden die Veranstaltung eröffnen.

Jeweils von 8 bis ca. 17 Uhr (Freitag zusätzlich noch ab 19 Uhr) können Zuschauer von den Tribünen der Beach-Arena oder auch direkt an der Wasserkante die Athleten während der Rennen beobachten. Der Eintritt ist frei.

Reichlich Unterhaltung für die Jüngsten bietet das Rahmenprogramm zum DLRG Cup: Das Team des Projekts DLRG/NIVEA Sommerregeln macht Station in Warnemünde. Zudem werden eine Hüpfburg und Spielstationen für Spaß bei Jungen und Mädchen sorgen.

Bilder, Pressetexte, Teilnehmerlisten, alle Ergebnisse, Live-Berichte vom Wettbewerb und weitere Infos zum DLRG Cup finden Sie unter http://www.dlrg.de/en/sport/wettkaempfe/dlrg-cup-2014.html

Alle Informationen zum Rettungssport gibt es unter www.dlrg.de/sport

Kategorie(n)
Rettungssport, Rettungssport aktuell
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Von: mho

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