E-Mail an Spenden:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Wichtig: Gross- und Kleinschreibung beachten!

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden

23.03.2018 Freitag Ihre Spende für den Katastrophenschutz

Neißehochwasser mit DLRG-Einsatz

Das Fachwissen und Engagement der vielen zehntausend ehrenamtlichen DLRG-Retter wird nicht nur im Wasserrettungsdienst an Nord- und Ostsee oder an unseren heimischen Flüssen, Seen oder in den  Schwimmbädern gebraucht. Auch im Katastrophenfall – wenn die Not am größten ist – sind Experten der DLRG im Einsatz.

Die DLRG ist fester Bestandteil der Katastrophenschutz-Konzepte aller deutschen Bundesländer. Zusammen mit Organisationen wie zum Beispiel dem Technischen Hilfswerk, den Feuerwehren und dem Deutschen Roten Kreuz tragen wir unseren Teil zur Bewältigung von sogenannten Großschadenslagen bei.

Hierfür sind über 100 Wasserrettungszüge, mehr als 2.700 Einsatztaucher sowie beinahe 1.300 Motorrettungsboote im Einsatz.

Im Katastrophenschutz kommen besondere Rettungseinheiten zum Einsatz: Die DLRG stellt für Großschadensfälle und im Katastrophenfall selbstständig einsetzbare Wasserrettungsgruppen (WRG) und für besondere Situationen "Schnelle Einsatzgruppen - Wasserrettung" (SEG-WR) auf. So gibt es beispielsweise Bootstrupps, die auf die Evakuierung und Versorgung von Menschen spezialisiert sind, die bei Hochwasserlagen vom Wasser eingeschlossen sind. Dabei kommen unsere Spezialisten nicht nur bei Überschwemmungen zum Einsatz: DLRG-Retter rücken auch aus, um Gewässer vor der Ausbreitung von Verunreinigungen zu schützen, beispielsweise um die Folgen von Chemieunfällen einzudämmen. In Fachgruppen finden sich Experten für die Versorgung der Bevölkerung im Schadensfall zusammen, die  sich ständig weiterbilden, um auf den Notfall vorbereitet zu sein.

Alarmiert werden die DLRG-Katastrophenschützer von unterschiedlichen Stellen. Je nach  Katastrophenfall und landesrechtlichen Regelungen können Leitstellen der Landkreise, Stäbe und Organe der Bezirksregierungen oder auch die Innenministerien von Bund und Ländern die Alarmierung übernehmen.

Aufgrund der unterschiedlichen Katastrophenschutzsysteme der Länder verfügen die verschiedenen Wasserrettungseinheiten leider nicht alle über die gleichen Ausstattungen und finanziellen Mittel. Zwar übernehmen die Bundesländer Teile der Kosten für die Rettungsmaterialien der Katastrophenschützer, doch damit ist bei Weitem nicht alles abgedeckt, insbesondere nicht im Bereich der Wasserrettung. Und so ist die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft auch auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. Wir brauchen Sie im Notfall an unserer Seite!

Helfen Sie uns helfen - mit Ihrer Spende...

Kategorie(n)
Spenden, Spenden

Von: Spenden

zurück zur News-Übersicht