02.10.2018 Dienstag Deutsche Meisterschaften in Leipzig

Foto: Daniel-André Reinelt

  • 46. Deutsche Meisterschaften am 13. und 14. Oktober in Schwimmhalle der Universität Leipzig
  • Über 1.000 Teilnehmer erwartet
  • Junioren-Vizeeuoropameister Marten Pätzold aus Leipzig mit am Start

Bad Nenndorf/Leipzig. Vom 13. bis 14. Oktober trifft sich die Rettungssportelite Deutschlands in der Schwimmhalle der Universität Leipzig, um die schnellsten Rettungsschwimmer des Landes untereinander auszumachen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erwartet zu den 46. Deutschen Meisterschaften rund 1.200 Athleten, die in fünf Altersklassen an die Startblöcke gehen.

Am Samstag (13.10.) werden zunächst die Mannschaftswettbewerbe durchgeführt, in denen die Teams um Medaillen und Punkte kämpfen und zum Beispiel abwechselnd über 25 Meter eine Puppe schleppen müssen. Tags darauf müssen die Sportler in den Einzelwettbewerben ihre individuellen Stärken beweisen.

Im vergangenen Jahr ging der Sieg in der Mehrkampfwertung der Frauen in der offenen Altersklasse an Kerstin Lange (DLRG Harsewinkel/Westfalen). Bester Mehrkämpfer bei den Männern war Welt- und Europameister Danny Wieck aus Stralsund, der in diesem Jahr für die DLRG Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) starten wird. Beide sind erst kürzlich von Bundestrainerin Elena Prelle für den Nationalkader zur diesjährigen Weltmeisterschaft in Adelaide, Südaustralien, nominiert worden und können den Wettstreit zur Vorbereitung auf diese nutzen.

Zu den Teilnehmern in der Altersklasse 17/18 wird Marten Pätzold von der DLRG Leipzig gehören. Er vertrat Deutschland Anfang September bei der Junioren-Europameisterschaft in Irland und gewann dort mit dem Nachwuchs-Team die Silbermedaille. Der Spezialist für die Wettkämpfe im Freigewässer wurde zudem im Rennen mit dem Rettungsski Vizeeuropameister und lieferte weitere Topplatzierungen ab. Bereits Anfang Juli gewann er den bedeutendsten nationalen Nachwuchswettbewerb der DLRG, den Junioren Rettungspokal. Neben Pätzold konnten sich drei weitere Athleten aus Leipzig für die Einzelwettbewerbe bei den Deutschen Meisterschaften qualifizieren.

Im Rennen um den nationalen Meistertitel unter den DLRG-Ortsgruppen will die DLRG Halle-Saalekreis wie im Vorjahr den vordersten Platz belegen. In der Wertung der DLRG-Landesverbände will Westfalen den Titel verteidigen.

Ausrichter der 46. Auflage der Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen ist der DLRG Bezirk Leipzig, der mit zahlreichen Helfern für beste Rahmenbedingungen sorgen wird. Die Wettkämpfe beginnen morgens jeweils um 08:30 Uhr. Der Schwimmhallenkomplex auf dem Universitätscampus im westlichen Zentrum der Stadt zählt mit seinen Wettkampfbecken, Lehrschwimmbecken und einem eigenen Strömungskanal samt Mess- und Untersuchungseinrichtungen für die Forschung international zu den modernsten und innovativsten seiner Art.

Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können. In der DLRG betreiben rund 61.000 meist junge Menschen aktiv den Rettungssport, vom lokalen Verein bis hin zum internationalen Wettkampf. Vielen von ihnen konnten dadurch bereits für den Wasserrettungsdienst an den Stränden, Badesee und in Schwimmbädern begeistert werden.

Weitere Informationen zu den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Leipzig und druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter dlrg.de/dm2018

Kategorie(n)
Rettungssport, Rettungssport aktuell

Von: Christopher Dolz

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