24.11.2018 Samstag WM in Adelaide: Erster Tag am Strand

Gurtretter-Staffel mit Kirsten Lühr (links) und Jasmin Dziuron. Foto: Steph Dittschar

Verhältnismäßig kühle Temperaturen von 16 Grad und Regen am Nachmittag machten am Samstag (24.11.) in Adelaide, Australien, den Athleten bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen zu schaffen. „Die Wärmemäntel hatten wir nicht im Gepäck. Wie viele andere Nationen auch, hatten wir im Vorfeld schon angenehmere Wetterbedingungen erwartet“, sagte Kai Schirmer, Co-Trainer der DLRG Nationalmannschaft. Anders aber als am Donnerstag, als wegen Windstärken von sieben bis acht die Wettbewerbe der Junioren zu großen Teilen verschoben werden mussten, konnten alle angesetzten Rennen durchgeführt werden.

Die deutschen Rettungsschwimmer gingen als Vierter in der Gesamtwertung der 44 teilnehmenden Nationen am Strand von Glenelg in die Strand- und Freigewässerwettbewerbe. Die Aussicht auf den Gewinn von Medaillen war am Samstag jedoch eher gering. Die Gurtretter-Staffel der Männer verpasste als Vierte Bronze. Die Frauen liefen als Fünfte über die Ziellinie. Im viermal 90 Meter Strandsprint wurden beide deutschen Staffeln Achte.

Im Einzel erkämpfte sich Daniel Roggenland aus Harsewinkel als Zehnter im Endlauf auf dem Rettungsski einen Platz in den Top Ten. Auf dem gleichen Rang lief Christian Ertel aus Oestrich-Winkel im 90 Meter Strandsprint ein. Weitere wertvolle Punkte für die Mannschaft sammelten Roggenland und Joshua Perling in der Rettung mit dem Rettungsbrett (12.) sowie Danny Wieck im Sprint (13.) und Carla Strübing (15.) auf dem Rettungsbrett.

Die Wettbewerbe für die Nationalteams bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen enden am Sonntag. In der Gesamtwertung liegt das deutsche Team inzwischen auf dem fünften Rang, knapp hinter Frankreich und Italien auf den Plätzen drei und vier. In Front ist Gastgeber Australien vor dem amtierenden Weltmeister Neuseeland.

Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen

Die von der ILS ausgetragene Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen findet alle zwei Jahre statt. Neben dem Wettstreit der Nationen werden weitere Wettbewerbe mit Athleten aus der ganzen Welt ausgetragen, etwa die der Vereine (Interclubs), der Altersklasse-Athleten ab 30 Jahren (Masters) oder auch von Teams mit Rettungsbooten.

Weitere Informationen zur Weltmeisterschaft der Nationalmannschaften im Rettungsschwimmen gibt es unter www.dlrg.de/wm2018

Kategorie(n)
Rettungssport, Rettungssport aktuell
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Von: Martin Holzhause

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