20.03.2019 Mittwoch  SERC-Trophy der DLRG startet 2019

Foto: Daniel Reinelt

Die Rettungssport-Disziplin Simulierte Rettungsübung SERC (Simulated Emergency Response Competition) ist in den vergangenen Jahren in der DLRG immer populärer geworden. Ein Indiz dafür: Bei den Weltmeisterschaften 2016 in Frankreich gingen Gliederungen aus 15 der 18 Landesverbände in dieser Disziplin an den Start. Sogar im fernen Australien waren es letztes Jahr Gliederungen aus neun Landesverbänden im Wettbewerb vertreten.

Mit dem Salzpokal in Sachsen-Anhalt, dem Rheinhessen-Cup in Rheinland-Pfalz und dem Eschborner SERC-Pokal in Hessen haben sich in Deutschland inzwischen drei überregional ausgeschriebene Wettkämpfe etabliert, bei denen als (Haupt)-Bestandteil SERC angeboten wird und an denen Gliederungen aus mehreren Landesverbänden teilnehmen.

Um diese Entwicklung weiter zu befördern, schreibt der DLRG Bundesverband in diesem Jahr erstmals eine deutschlandweite SERC-Trophy aus, an der sich DLRG-Gliederungen mit ihrem eigenen SERC-Wettkampf beteiligen können. Die neue Serie soll jährlich aus bis zu vier Veranstaltungen bestehen.

Bei den Wettkämpfen kann es sich jeweils um einen eigenständigen SERC-Wettkampf oder einen Rettungssportwettkampf mit integriertem SERC-Teil handeln.

Interessierte Gliederungen können sich bis zum 31. Oktober des Vorjahres (für 2019 bis 31.05.2019) per E-Mail an rettungssport@bgst.dlrg.de mit einem Veranstaltungskonzept beim Bundesverband bewerben. Über die Aufnahme in die SERC-Trophy entscheidet der DLRG Bundesverband. Dieser unterstützt die jeweilige Gliederung mit einem Pauschalbetrag von 500 Euro.

Die Voraussetzungen zur Teilnahme und weitere Informationen findet ihr im Rundschreiben 2019-028

Über SERC

Bei SERC wird im Schwimmbecken (und am Beckenrand) eine Notfallsituation mit mehreren Verunglückten dargestellt. Das Ziel ist es, binnen zwei Minuten so viele Leben wie möglich zu retten. Dabei ist die eigene Sicherheit jederzeit zu beachten. Ein Team besteht aus vier Rettungsschwimmern.

Kategorie(n)
Rettungssport, Rettungssport aktuell

Von: Martin Holzhause

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