Sicherheit und Gesundheitsschutz in der DLRG

Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist in Deutschland ein wichtiges Grundrecht. In der Bundesrepublik gibt es ein duales Arbeitsschutzsystem. Die Bundesregierung hat Gesetze und Verordnungen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit erlassen. Diese werden durch die staatlichen Arbeitsschutzbehörden der Länder überwacht und ggf. durchgesetzt. Andererseits können ebenfalls die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen ihrer Selbstverwaltung unter Mitwirkung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. als autonomes Recht Unfallverhütungsvorschriften über Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren oder für eine wirksame Erste Hilfe erlassen und deren Einhaltung überwachen.

Auch die Tätigkeit in der DLRG ist nicht frei von Gefährdungen des Lebens und der Gesundheit der handelnden Personen und möglicherweise anderer Personen. Die Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz liegt in der DLRG bei den Vereinsvorständen, die ggf. auch eine Arbeitgeberfunktion oder Unternehmerfunktion haben können. Mit einer DLRG-internen Merkblatt-Reihe sollen die Vorstände für das Thema sensibilisiert werden und Hinweise auf ihre Pflichten sowie Handlungsempfehlungen und -hilfen bekommen.

Die Merkblätter stehen in der Dokumentendownload-App im Internetservice-Center, unter dlrg.net, zur Verfügung.