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DLRG Einsatzberichte

Einsatz Übung (So 15.09.2019)
21/2019: Übung: 2.Brandungsrettung im Welllenkanal Hannover

Einsatz von:
OG Varel e.V.
Einsatzart:
Übung
Einsatztyp:
SEG-Einsatz
Einsatztag:
15.09.2019 - 17.09.2019
Alarmierung:
Alarmierung per Sonstige
am 15.09.2019 um 17:00 Uhr
Einsatzende:
17.09.2019 um 22:00 Uhr
Einsatzort:
Großer Wellenkanal Hannover
20:00:00
Einsatzauftrag:
- Überwinden der Brandungszone mit und ohne Hilfsmittel
- Ausbildung Modul 404 Einsatz in Küstengewässer
- Tests von verschiedenen Wellenhöhen auf den menschlichen Körper
Einsatzgrund:
Das Üben von verschiedenen Rettungsszenarien in der Brandung Zone bei unterschiedlichen Wellenhöhen, im gleichen Rahmen wurde die Kraft der Wellen auf den menschlichen Körper erforscht.
Eingesetzte Kräfte
1/1/12/14
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Gruppenführer
  • 6 Rettungsschwimmer
  • 6 Strömungsretter
Eingesetzte Einsatzmittel
  • Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan FRI 72-58-01 - FRI DL 42
  • Geräteanhänger Strömungsrettung () - - FRI S 707
  • Rettungsboot (RTB) - Adler FRI 72-78-02 - FRI S 707
  • Personenkraftwagen (PKW) - Pelikan FRI 72-19-01 - FRI GD 504
  • Anhänger () - - FRI FA 425
  • Rettungsbrett () - -

  • Kurzbericht:

    Bereits im Januar hatte unsere Vareler Wasserrettungsgruppe S (Wasserrettungszuges Friesland) die Möglichkeit im größten Wellenkanal der Welt des Forschungszentrums Küste in Hannover (GWK) Gast zu sein.
    In dem 310m langen Wellenkanal können exakt gleiche Wellen von definierter Höhe, Anzahl und zeitlicher Abfolge erzeugt werden. In diesen Wellen konnten wir aktiv zu Ergebnissen für die Tsunamiforschung beitragen und ganz gezielt Übungsszenarien durchspielen. Somit war die die Vorfreude groß, wieder zentrale Beteiligte an einem weiteren Projekt zu sein.
    Dieses Mal wurde der Nachlauf von Wellen auf glatten Flächen genauer betrachtet. Wo im Januar noch ein Sandstrand aufgefahren wurde, ist dieses Mal eine Rampe zum Brechen der Wellen aufgeschüttet worden, gefolgt von einer horizontalen Betonfläche. Wellenhöhen bis zu 1,20 m pusteten dann auch die letzten, brandungserfahrenen Strömungsretter mehrere Meter durch den Kanal.
    Parallel nutzten wir unseren Besuch für die Ausbildung unserer jungen Einsatzkräfte (JET) für das Modul "404 Einsatz in Küstengewässern". Bei deutlich geringeren Wellenhöhen konnten sich so unsere jungen Einsatzkräfte  mit verschiedenen Wellenformen und Kräften Schritt für Schritt vertraut machen. So konnte der brandungsbezogene Einsatz von Hilfsmitteln wie Tauchergundausrüstung, Gurtretter, Rettungsgurt, Rettungsbrett und Boot ausgebildet und geübt werden.

    Dank unseres Sicherheitskonzeptes sind auch dieses Mal wieder alle Beteiligten nach 2 Tagen im 17°C warmen Wasser erschöpft, aber wohlbehalten nach Hause gefahren. Die gewonnenen Ergebnisse sollen helfen, besser die Gefahren z.B. bei Sturmfluteinsätzen an Deichkronen oder überspülten Flächen zu verstehen.
    Die Idee zu dieser Untersuchung entstammt einer Kooperation zwischen Uni Oldenburg (https://uol.de/icbm), TU Braunschweig (https://www.tu-braunschweig.de/lwi) und Uni Hannover (https://www.lufi.uni-hannover.de & https://www.fzk.uni-hannover.de). Diese haben in weiteren Versuchen neue Driftkörper zur Vermessung von Wellen und Strömungen getestet.
    Wir möchten an dieser Stelle allen Beteiligten und Durchführenden danken.

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