Strandzugangsschilder

Von Norderney im Westen bis Karlshagen im Osten: An vielen Orten an der deutschen Küste rücken in diesem und den kommenden Jahren die Bautrupps der Kurverwaltungen und Badestellenbetreiber aus. Der Grund: In Zusammenarbeit mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und ihrem Partner NIVEA entsteht entlang der Küste ein weitgehend einheitliches Beschilderungssystem für die Strandzugänge, um so für noch mehr Sicherheit an den im internationalen Vergleich schon sehr sicheren bewachten Stränden Deutschlands zu sorgen.
Denn nach allen nationalen und internationalen Erfahrungen ist die eindeutige Kennzeichnung von Gefahren an Badestellen eine der Grundlagen zur Prävention von Unfällen an und in Gewässern. Deshalb kommt der einheitlichen Anwendung von Strand-Sicherheitsflaggen und deren Ergänzung durch Wasser-Sicherheitszeichen, eine besondere Bedeutung zu.

NIVEA: Starker Partner für die Einführung

Ein System kann jedoch nur so gut sein, wie seine Umsetzung und Anwendung es erlaubt. „Da die Aufstellung der Schilder aber einen nicht unerheblichen Investitionsbedarf bedeutet, hat die DLRG ein für Kurverwaltungen, Tourismusbetriebe und andere Betreibern von Stränden interessantes Umsetzungsmodell entwickelt und für die Durchführung den langjährigen Partner NIVEA gewinnen können“, freut sich DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens.
Zusammen mit NIVEA rüsten die Wasserretter nun Badestellenzugänge an der deutschen Küste mit einheitlichen Strandzugangsschildern gemäß ISO-Norm 20712 aus. Dabei finanziert NIVEA die  Schilder sowie die ortsspezifische Bedruckung. Die Erfassung der relevanten Sicherheitszeichen erfolgt in Abstimmung mit den interessierten Badestellenbetreibern durch die DLRG bzw. auf Grundlage eines Risk Assessments der ILSE (International Life Saving Federation of Europe). Zusätzlich enthalten die Schilder Sonnenschutz-Informationen und - als Media-Gegenleistung für den Partner NIVEA - eine werbliche Rückseite. Auf diese Weise verbleiben nur die mit der Aufstellung der Schilder verbundenen Kosten beim Badestellenbetreiber.