Sanitätswesen

Eng verknüpft mit dem Rettungsdienst ist natürlich die medizinische Versorgung der Geretten. Unsere Mitglieder können sich über die Erste Hilfe hinaus zu Sanitätshelfern (San A) und Sanitätern (San B) ausbilden lassen, um dann - evt. gemeinsam mit dem Rettungsdienst und Notarzt - eine schnelle und professionelle Patientenversorgung bei Notfällen zu gewährleisten.

Die Ausbildung zum Sanitätshelfer stellt eine Erweiterung der Themen der Ersten-Hilfe-Ausbildung sowohl im Umfang als auch der Intensität dar. Hierbei werden die Inhalte der Ersten Hilfe wiederholt und vertieft. Wichtige Erweiterungen zur Weiterbildung im Hinblick auf den Einsatz im Wasserrettungsdienst und im Rahmen der Katastrophenschutzgesetze stellen u.a. die Einführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung im Team, der Blutdruckmessung und der Transport von Patienten dar. Bereits im Rahmen der Ausbildung zum Sanitätshelfer wird der Einsatz von Sauerstoff vermittelt. Gerade bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung und hier besonders bei Ertrinkungsunfällen muss eine Sauerstofftherapie frühzeitig erfolgen.

Bei der Ausbildung zum Sanitäter werden Inhalte der Ersten Hilfe und der Sanitätsausbildung A wiederholt, vertieft und erweitert. Der Sanitäter kann nach der Ausbildung bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung einen Larynxtubus einsetzen. Außerdem werden erweiterte Maßnahmen zu Assistenz bei ärztlichen Maßnahmen, wie der Infusion und Medikamentengabe, vermittelt. Auch der Umgang mit Rettungsgeräten, wie Spineboard, Schaufeltrage, Vakuummatratze und –schiene wird gelernt.