Wasserrettungsdienst

An vielen Orten in Deutschland, an denen Wasserflächen von den Menschen genutzt werden, ist das Rot und Gelb der DLRG ein gewohnter Anblick. Dann sind engagierte Mitglieder im Einsatz für die Wasserrettung. Sie überwachen, kontrollieren und greifen im Notfall blitzschnell mit ihrem Know-how und ihrer Technik ein.

Seit den Anfängen der DLRG im Jahr 1913 haben sich erhebliche technologische und gesellschaftliche Änderungen ergeben. Neben der klassischen Tätigkeit des traditionellen Wasserrettungsdienstes an den Badestellen haben sich auch modernere Organisationsmodelle der Wasserrettung mit höherem Technisierungsgrad und höherer Personalverfügbarkeit herausgebildet. Hier sind in erster Linie die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes mit entsprechenden Wasserrettungskomponenten, aber auch besondere Einheiten für Zwecke des Katastrophenschutzes und der Abwehr von Großschadensereignissen, insbesondere bei Hochwassereinsätzen zu erwähnen.

Wer möchte, kann bei der DLRG eine Fachausbildung Wasserrettungsdienst (Wasserretter) machen. Voraussetzungen sind eine Mindestalter von 16 Jahren, das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber, ein Sanitätslehrgang A oder Sanitätstraining, das Deutsche Schnorcheltauchabzeichen und eine Sprechfunkunterweisung.

Darüber hinaus kann man sich weiterbilden, um in eine der Spezialeinheiten der "Wasserrettung mobil" aufgenommen zu werden. Hierzu gehören: