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DEM 2019

Deutsche Einzelstrecken-Meisterschaft im Rettungsschwimmen

Am 25. und 26. Mai 2019 fand in Magdeburg die 1. Deutsche Einzelstrecken-Meisterschaft (DEM) im Rettungsschwimmen statt. Gesucht wurden in der Elbe-Schwimmhalle die nationalen Meister in sechs Einzel- und fünf Teamdisziplinen. Der Wettkampf war Teil der Qualifikation für die Europameisterschaft der Rettungsschwimmer im September 2019 in Riccione (Italien).

Den Höhepunkt der ersten DEM setzte Jan Malkowski aus Berlin. Der Sportsoldat benötigte für seinen Vorlauf über 100 Meter Retten einer Puppe mit Flossen nur 44,04 Sekunden und stellte damit einen neuen Weltrekord auf. Im Finale kam er an diese Zeit nicht mehr ganz heran (44,45 Sekunden), holte sich aber dennoch souverän den Meistertitel. Über seinen Rekord freute sich Malkowski sichtlich, war aber nicht zu 100 Prozent zufrieden: „Das Rennen lief gut, aber beim Auftauchen habe ich sogar noch etwas liegen lassen, sodass die 44 Sekunden noch zu knacken gewesen wären.“

Auch ohne eine neue schnellste Zeit für Malkowksi gab es im Endlauf der Männer im Retten mit Flossen einen weiteren Rekord: Marco Hetfeld von der DLRG Schwerte beendete das Finale in 45,96 Sekunden und stellte damit eine neue Junioren-Weltbestzeit auf. Als Vierter verpasste er Bronze um 32 Zehntel. Die Medaille holte er sich dann im Super Lifesaver, den er als Zweiter hinter Joshua Perling (Halle-Saalekreis) beendete. Bei den Frauen siegte hier Hetfelds Teamkollegin Kirsten Lühr.

Eine neue nationale Bestzeit erzielte am ersten Wettkampftag die gebürtige Magdeburgerin Vivian Zander, ebenfalls von der DLRG Schloß Holte-Stukenbrock. Ihre 57,58 Sekunden über 100 Meter Retten mit Gurt im Vorlauf bedeuteten Deutschen Rekord. Den Endlauf beendete die junge Rettungsschwimmerin dann auch als Erste.

Über 100 Meter Retten mit Flossen verlor Vivian Zander am Sonntag ihren bisherigen Rekord (54,31 Sekunden). Nina Holt aus Erkelenz verbesserte die Zeit zunächst im Vorlauf auf 52,21 Sekunden und schlug die Konkurrentin auch im Finale. Dabei verbesserte die Juniorin die deutsche Bestmarke auf 52,15 Sekunden. Zander wusste als Zweite in 52,26 Sekunden ebenfalls zu glänzen. Auch die Dritte des Enlaufs, Jule Strotkötter (Schloß Holte-Stukenbrock), blieb in 53,40 Sekunden unter dem bisherigen Deutschen Rekord.

In den Disziplinen 50 Meter Retten einer Puppe und 100 Meter Kombinierte Rettungsübung setzten sich die Favoriten durch. Danny Wieck (Anklam) und Kerstin Lange (Schwerte), beide seit Jahren international sehr erfolgreich in der DLRG Nationalmannschaft, entschieden jeweils ihre zwei Endläufe für sich.

Im ersten Einzelwettbewerb, dem 200 Meter Hindernisschwimmen, hatten sich Clara Thiede (Mölln) und Fabian Ende (Halle-Saalekreis) die Meistertitel geschnappt.

Am erfolgreichsten in den Staffeldisziplinen waren die DLRG Schwerte und die DLRG Halle-Saalekreis mit je drei Erfolgen. Die Athleten aus Anklam waren zweimal siegreich.

Alle Ergebnisse gibt es hier...