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Einsatz Sucheinsatz (Fr 25.01.2019)
MiBa 01/19: vermisstes Kind in Murg

Einsatz von:Bez. Mittelbaden e.V.
Einsatzart:Sucheinsatz
Einsatztyp:WRD mobil
Einsatztag:25.01.2019 - 25.01.2019
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 25.01.2019 .
Einsatzkräfte
Einsatzende:25.01.2019
Einsatzort:Forbach, Murg im Bereich der sog. alten Holzbrücke
Einsatzauftrag:Personensuche, Unterstützung und ggf. Sicherung der anderen eingesetzten BOS
Einsatzgrund:Gemeldet wurde über Notruf "Kind schreit um Hilfe" im Bereich der Murg bei der Holzbrücke in Forbach
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Gruppenführer
  • 10 Sonstige (Kräfte auf der Anfahrt abgebrochen)
  • 3 Strömungsretter
1/1/13/15
Eingesetzte Einsatzmittel - Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Mittelbaden 1/93-1 - RA-GW 757
- Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Mittelbaden 4/92-1 - RA-MB 4911
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan Mittelbaden 5/91-1 - RA-MV 56
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan Mittelbaden 3/91-1 - RA-HD 600
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan Mittelbaden 1/91-1 - RA-CM 595
- Kommandowagen (KdoW) - Pelikan Mittelbaden 0/10-1 - RA-MB 707

Kurzbericht:

Passant meldete der Polizei über Notruf, dass er unterhalb einer historischen Brücke über die Murg Hilfeschreie eines Kindes wahrgenommen habe. Das Kind war für den Anzeigerstatter nicht sichtbar, er konnte sich unter telefonischer Anleitung aber mit dem Kind unterhalten.

Aus diesem grund wurde neben zwei Streifenbesatzungen der Landespolizei auch ein RTW, ein NEF, die örtliche FFW, HvO des DRK OV Forbach, sowie die DLRG Mittelbaden alarmiert.

Nach Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte konnte der Junge zunächst lokalisiert werden. Dieser saß im Bereich des felsigen, annähernd senkrecht abfallenden Ostufers der Murg auf einem Felsvorsprung.
Der Junge war im Laufe des Tages als Vermisst gemeldet worden - er hatte sich offensichtlich verirrt und ist hierbei neben der Brücke die Felswand ca. 4 Meter tief hinabgerutscht.

Durch Kräfte der FFW wurde der Junge über das Westufer durch das 4 Grad kalte Wasser mittels eines Schlauchbootes gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.

Einsatzkräfte der DLRG bildeten hierbei eine sog. Downstreamsicherung. Noch auf der Anfahrt befindliche Restkräfte wurden durch den EvD DLRG abalarmiert.