BOS-/Betriebsfunk

Kommunikationstisch der DLRG Rettungswache Pelzerhaken

Eine wesentliche Voraussetzungen für zuverlässige Nachrichtenverbindungen sind funktionsfähige Geräte und störungsfreie Funknetze.

Da die DLRG gemäß der geltenden fernmelderechtlichen Grundlagen für die Zuordnung der drei DLRG-Betriebsfunkkanäle zu den Funknetzen und für die Festlegung der Funkverkehrskreise selber zuständig ist, können diese nach einsatztaktischen Gesichtspunkten erfolgen und im Bedarfsfall kurzfristig angepasst werden.

Das organisationsinterne formale Antragsverfahren für Betriebsfunkanlagen verhindert eine Überversorgung der Einsatzbereiche mit Funkanlagen und bildet zusammen mit dem zentralen Genehmigungsinhaber Landesverband die Grundlage für eine Transparenz der verfügbaren Fernmeldemittel.

Durch die jährlich durchgeführte technische Überprüfung der Betriebsfunkanlagen treten bei den ca. 7500 bundesweit eingesetzten Geräten praktisch keine Störungen anderer Funkdienste auf.

Die regelmäßige Funktionskontrolle und die sofortige Behebung von offensichtlichen Fehlern ermöglicht es der DLRG, auch ältere Geräte (>15 Jahre) mit hoher Zuverlässigkeit zu betreiben. Die Gerätepflege gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die meisten Betriebsfunkanlagen der DLRG aus Beiträgen und Spenden (mit)finanziert wurden und werden.

Als Gerätetypen für den DLRG Betriebsfunk kommen überwiegend Standard-Betriebsfunkanlagen unterschiedlicher Hersteller zum Einsatz. Im Bereich der tragbaren Geräte kommen, wo es sinnvoll und zulässig ist, Handsprechfunkgeräte mit BOS(Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben)-Zulassung zum Einsatz.