Rettungshunde bei der DLRG

Der Wassersuchhund gehört zur Rettungshundestaffel Georgsmarienhütte

Rettungshunde sind darauf trainiert, Menschen in verschiedenen Gebieten zu suchen und zu finden. Hierbei suchen die Hunde nach menschlicher  Witterung . Sie ermöglichen so  ein schnelles  Auffinden der Opfer. Es gibt grundsätzlich vier verschiedene Einsatzgebiete für Rettungshunde:

  • die Suche in der Fläche
  • in Trümmern
  • im Wasser
  • unter Lawinen 

In den DLRG-Ortsgruppen kommen Rettungshunde bei der Flächen- und Trümmersuche zum Einsatz. Das Haupteinsatzgebiet ist selbstverständlich die Wassersuche. Hierbei werden die Hunde bei der Suche nach ertrunkenen Menschen zur Unterstützung der Taucher eingesetzt.  

Es gibt auch geprüfte Wasserrettungshunde, die in der Lage sind, Rettungsschwimmer zu unterstützen.

Rettungshundearbeit bedeutet Teamarbeit zwischen Hund und Hundeführer, denn nur als Team können sie erfolgreich arbeiten. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert etwa zwei Jahre und die Prüfung muss periodisch wiederholt  werden. Die gesamte Ausbildung dauert jedoch ein ganzes Hundeleben lang und orientiert sich z.B. an den Richtlinien des Deutschen Rettungshundevereins e.V. (DRV). Die Hundeführer werden zudem geschult in:

  • Karten- und Kompasskunde
  • Funkausbildung
  • Sanitätsausbildung
  • Erste Hilfe am Hund
  • Kynologie

Grundsätzlich kann jeder Hund, der den Eignungstest bestanden hat, zum Rettungshund ausgebildet werden, allerdings sollte er, um optimal eingesetzt werden zu können, ein sicheres Wesen, ein gutes Sozialverhalten und möglichst eine mittlere Größe haben.

Fachbeitrag

In seinem Beitrag "Vierbeinige Unterstützung für den Einsatz" (erschienen in "Der Lebensretter", Ausgabe 4-2014) gibt Knut Harder einen Überblick über den Einsatz von Rettungshunden in der DLRG.