Unsere Lebensretter auf vier Pfoten brauchen deine Hilfe!

Rettungshündin Wilma

Bitte erfülle uns unseren Weihnachtswunsch!

Wir benötigen dringend eine gute Ausrüstung für unsere Einsätze: GPS-Gerät, Einsatzkleidung, Hundekenndecke...
Es fehlt einfach an allem!
Durch unseren Einsatz konnten schon viele vermisste Personen gefunden werden.

Bitte unterstütze unsere Arbeit mit deiner Spende, damit wir weiter Leben retten können!

 



Franzi und Wilma beim Training

Wenn ein geliebter Mensch plötzlich verschwindet und nicht mehr nach Hause kommt, ist das unvorstellbar qualvoll für die Angehörigen. Nicht nur der Gedanke, dass etwas Schlimmes passiert sein könnte, sondern auch die Ungewissheit sind eine große Belastung.
Darum setzen wir bei der DLRG Rettungshunde bei der Vermisstensuche ein, denn mit ihren hochsensiblen Spürnasen finden sie vermisste Menschen auch in großer Entfernung, unter Trümmern und sogar im Wasser.
Die Hundeführerinnen Vanessa und Franzi sind mit ihren Hunden Chilli, Motte und Wilma schon mehr als 100 Einsätze gelaufen und wissen wie sehr die Angehörigen ihre Arbeit schätzen - auch wenn die Einsätze nicht immer gut ausgehen.

Wie alle anderen Kameraden in der DLRG, arbeiten auch die Hundeführer ehrenamtlich und sind bei den hohen Kosten für die Ausbildung des Hundes, Einsatzkleidung und -ausrüstung auf Unterstützung durch Spenden angewiesen.

 

"Wir zahlen die Ausrüstung, die wir benötigen, aus eigener Tasche"


"Rund 240 €* gebe ich pro Jahr für Einsatzkleidung und Ausrüstung für mich und meine Hunde aus. Dazu kommen die Autofahrten zum Training und zu den Einsätzen.
Im letzen Jahr waren es 5.000 km, das entspricht Spritkosten von ungefähr 455 €!

Knapp 700 € zahle ich also jährlich aus privater Tasche für unsere lebensrettende Arbeit!"

- Hundeführerin Vanessa mit Chilli und Motte-


*Annnahme: Die Einsatzmaterialien müssen alle fünf Jahre erneuert werden.



Chilli


Ich bin für die Flächensuche ausgebildet und ich liebe Würstchen!

 

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Motte


Ich bin Profi im Mantrailing und blende dabei alles andere aus. Na ja, Hasen und Eichhörnchen nicht immer :-)
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Wilma


Flächensuche und Wasserortung sind mein Spezialgebiet. Warum mein Spitzname „Meisterdieb“ ist? Lest selbst!
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Rettungshund Motte im Einsatz: Junge Frau mit Baby aus dem Krankenhaus verschwunden

Vanessa und ihr Rettungshund Motte

Ich war gerade von der Arbeit nach Hause gekommen und freute mich auf meine warme Wohnung, als der Melder piepte: "JUNGE FRAU MIT BABY AUS KRANKENHAUS VERSCHWUNDEN", hieß es. Ich bin seit vielen Jahren neben meinem Beruf ehrenamtlich in der Hundestaffel Stormarn aktiv - und das mit großer Leidenschaft! Draußen waren es nur knapp über null Grad und es wurde gerade dunkel. Besonders in der Dunkelheit stoßen wir Menschen schnell an unsere Grenzen, wenn es um die Vermisstensuche geht, aber die Spürnase unserer Rettungshunde funktioniert natürlich auch im Dunkeln. Die junge Frau, die obdachlos war, war nur einen Tag nach der Entbindung mit ihrem Neugeborenem aus dem Krankenhaus verschwunden.
Entschlossen schlüpfte ich in meine Einsatzkleidung - die ist wichtig, damit wir gut zu erkennen und wetterfest angezogen sind. Meiner Hündin Motte legte ich ihre Kenndecke um.


Motte nach erfolgreicher Suche

Dann fuhren wir zu dem Krankenhaus in Hamburg, aus dem die junge Frau und ihr Baby verschwunden waren.
Die Polizei und ein paar Kameraden von der DLRG erwarteten uns bereits am Einsatzort. Die Frau hatte auf der Station einen Pullover zurückgelassen, den uns die Polizei nun aushändigte. Hochkonzentriert nahm Motte von dem Pullover einen Geruchsabdruck und tatsächlich spürte sie nach wenigen Minuten  den Geruch auf.
Sie führte uns über einen belebten Platz und durch mehrere Straßen. Ein Streifenwagen der Polizei fuhr mit Blaulicht vorweg und sperrte die Kreuzungen ab, damit Motte ungehindert arbeiten konnte. Zielsicher führte sie uns zu einem größeren Mehrfamilienhaus, welches wir gemeinsam mit der Polizei betraten. Wir folgten Motte über die Treppe in den ersten Stock, wo sie vor einer Wohnungstür stehen blieb und bellte.
Alles weitere übernahm die Polizei und für uns war der Einsatz an dieser Stelle beendet. Ich belohnte Motte ausgiebig, denn die Bestätigung ist für die Hunde sehr wichtig, damit sie weiterhin motiviert sind und Spaß an der Aufgabe haben.
Später erfuhr ich von der Polizei, dass die Frau und ihr Baby tatsächlich in der Wohnung waren. Sie hatten sich bei einem Freund versteckt. Zum Glück waren alle wohlauf!


Franzi mit Rettungshündin Wilma


„Die meisten vermissten Personen haben Familie, Freunde und Bekannte, die sich um sie sorgen und sich machtlos fühlen, wenn so ein Mensch verschwunden ist. Auch wenn die Einsätze nicht immer positiv ausgehen, sehen die Angehörigen, dass sie nicht alleine sind und dass es Menschen gibt, die ehrenamtlich nach dieser geliebten Person suchen.
Auch wenn die Person nicht mehr gerettet werden kann, so haben Sie Gewissheit und können Abschied nehmen.“

Vanessa mit Rettungshund Chilli


„Die Hunde lieben ihre Arbeit, sie werden körperlich und geistig optimal ausgelastet und sind glücklich, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Denn dann bekommen sie eine extragroße Streicheleinheit und ein besonderes Leckerli zur Belohnung.“