Oceantraining und Wasserrettungsdienst

Projekt »Rettungssport und Wasserrettungsdienst«

Nach Durchführung eines Pilotprojektes in den vergangenen drei Sommern können Rettungssportler in der Wachsaison 2019 an den ausgewählten Ostsee-Standorten – Scharbeutz, Eckernförde, Graal Müritz und Prerow – trainieren (zum Rundschreiben Nr. 2016-118). Neu hinzu kommt die Insel Borkum. Die Projektteilnehmer werden in den Kernzeiten am Wasserrettungsdienst teilnehmen und in den frühen Morgen- und Abendstunden trainieren. Nach Absprache ist das Training auch während des Dienstes möglich. »Dadurch können Lücken im Wasserrettungsdienst geschlossen und zusätzliche Trainingsmöglichkeiten unter Freigewässerbedingungen geschaffen werden«, so der Bundesbeauftragte für den Rettungssport, Holger Friedrich.

Aufgaben und Ziele

Ziel des Projekts ist es, Aufgaben im Sport mit denen im Wasserrettungsdienst an der Küste zu verknüpfen. In beiden Einsatzbereichen soll es langfristig einen Zuwachs an Talenten bzw. Einsatzkräften geben. Dem Wasserrettungsdienst stehen mehr und in ihrer Leistungsfähigkeit gut ausgebildete Rettungsschwimmer zur Verfügung.

Erfahrungsbericht

Merle Hinrichs aus Celle war im August 2014 für vier Wochen in Scharbeutz. Sie führte ihren Wachdienst durch und trainierte gleichzeitig für die Teilnahme an Wettkämpfen. »Das Projekt war für mich eine tolle Erfahrung. Ich habe nette Leute kennengelernt, die in unterschiedlichen Bereichen der DLRG tätig sind. Bis zum letzten Sommer war ich im Freibad als Rettungsschwimmerin tätig, der Wachdienst an der Küste war somit eine völlig neue Herausforderung für mich.«

In dieser Saison nehmen mehrere Rettungssportler am Wasserrettungsdienst Küste teil. Annalena Geyer sowie Maria Maier & Jana Becker berichten in einem Online-Tagebuch von ihren Erlebnissen.

Voraussetzung

  1. Mitglied der DLRG
  2. Mindestalter 16 Jahre

Mindestqualifikationen 

  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber (nicht älter als zwei Jahre)
  • Erste-Hilfe-Lehrgang bzw. -Training (max. zwei Jahre alt)

Einsatzzeiten

Das Projekt wird von Anfang Juni bis Ende August 2019 an ausgewählten Stationen durchgeführt. In der Vorsaison (bis 30. Juni) bieten sich besondere Vorteile:

  • Bereits bei einer Einsatzzeit von sieben Tagen wird das volle Fahrgeld erstattet.
  • Hallenbäder und Freizeiteinrichtungen können kostenlos oder ermäßigt genutzt werden.
  • Eine Zuweisung auf die gewünschte Station ist fast immer gewährleistet.

Bewerbung:

Interessierte Rettungssportler können sich per Mail oder telefonisch bei dem Projektleiter Stefan Büscher melden. Dort können alle Details geklärt werden.

E-Mail: wachprojekt@dlrg.de, Tel. 05723-955422

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Bewerbungen an:

E-Mail: wachprojekt@dlrg.de

Telefon 05723 955-422