Spende für unsere Rettungshunde!

Chilli (Labrador-Cattledog-Mix)


Alter:
8 Jahre

Zu Hause bin ich:
kuschelig und verschmust, ruhig und ein bisschen verfressen.

Bei der Arbeit bin ich:
konzentriert und schnell. Ich bin für die Uferrand- und Flächensuche ausgebildet.

Ich spiele gerne:
Tauziehen, Zerrspiele und Werfen.

Mein Lieblingsessen:
Würstchen und Frikadellen



Motte (Cattledog-Schäferhund-Mix)


Alter:
6 Jahre

Zu Hause bin ich:
kuschelig, anhänglich und möchte nichts verpassen.

Bei der Arbeit bin ich:
ehrgeizig und blende alles andere (außer Hasen und Eichhörnchen…) aus. Ich bin fürs Mantrailing ausgebildet, kann also besonders gut Personen anhand ihres Geruchs aufspüren.

Ich spiele gerne:
mit meinem Lieblings-Gummiball

Mein Lieblingsessen:
Leberwurst und Käse

Wilma (Australian Shepherd-Mix)


Alter:
10 Jahre

Zu Hause bin ich:
raffiniert und geschickt, vor allem wenn ich mir Essen besorgen möchte. Nicht umsonst ist mein Spitzname „Meisterdieb“.

Bei der Arbeit bin ich:
mit Spaß und Leidenschaft dabei. Ich bin für die Flächensuche und die Wasserortung ausgebildet und absolut verlässlich.

Ich spiele gerne:
Zergeln und Zerren

Mein Lieblingsessen:
eigentlich fast alles, Hauptsache viel und oft!




Uferrand- und Flächensuche



Der Rettungshund sucht im Uferbereich oder in Flächen nach menschlichem Geruch und zeigt gefundene Personen durch Verbellen oder durch Heranholen des Hundeführers an. Um Jogger, Spaziergänger oder Radfahrer auszuschließen, wird der Rettungshund bei der Ausbildung darauf trainiert, nur Personen anzuzeigen, die sich nicht oder nur noch langsam bewegen. Aber auch der gestürzte Radfahrer, der umgekippte Rollstuhlfahrer oder die neben dem Rollator liegende hilflose Person werden von dem Vierbeiner angezeigt.
Der Vorteil des Rettungshundes liegt hier insbesondere in seiner Schnelligkeit und der Tatsache, dass er menschlichen Geruch über längere Strecken wahrnehmen kann. Er selektiert bereits am Geruchsbild, ob die Person sich noch bewegt oder (fast) bewegungslos an einer Stelle verharrt. Somit kann der Rettungshund in der DLRG die schlecht einsehbaren und teilweise gar nicht begehbaren Bereiche des Uferrandes (Uferbewuchs, Sumpf) besonders effektiv absuchen. Ebenso kann er dazu ausgebildet werden, die Uferrandsuche vom Boot aus durchzuführen (z. B. bei ungünstigen Windverhältnissen).


Mantrailing



An Hand eines vom Hundeführer ermittelten Geruchsgegenstandes verfolgt der Mantrailer (Rettungshund) die Spur einer bestimmten Person. Er orientiert sich dabei an den vom Menschen hinterlassenen Geruchsspuren aus feinsten Körperzellen, Hautschuppen, Haaren und Ähnlichem. Der Mensch verliert pro Minute ca. 40.000 abgestorbene Körperzellen, die, mit seinem Geruch behaftet, zu Boden segeln und dort den Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Wichtig hierbei ist die Gewinnung eines möglichst »geruchsreinen« Gegenstandes, der nicht mit dem Geruch anderer Personen kontaminiert ist.
Ein Punkt, an dem die vermisste Person tatsächlich gewesen ist (verlassenes Fahrrad oder Auto am Seeufer), als Ansatzpunkt für den Mantrailer, erleichtert die Sucharbeit enorm. Der Mantrailer verfolgt an einer fünf bis zehn Meter langen Suchleine den Geruch, den er aus dem angebotenen Geruchsgegenstand entnommen hat. Somit kann er Hinweise liefern, in welche Richtung die vermisste Person sich gewandt hat, ob sie an einer bestimmten Stelle ins Wasser gegangen ist oder sich am Ufer weiterbewegt hat.


Wasserortung


Der Rettungshund wird zur Unterstützung der Einsatztaucher bei der Suche nach Personen unter Wasser eingesetzt. Mit ihm gelingt es, die Einsatzbereiche für die Taucher einzugrenzen und gezielter nach Personen unter Wasser zu suchen. Er wird mit einem Boot über das Wasser gefahren und zeigt unter Berücksichtigung der physikalischen Umweltbedingungen (Wind, Strömung, Temperatur) den Ort an, an dem der Geruch einer unter Wasser befindlichen Person aus dem Wasser aufsteigt und für ihn bemerkbar ist. Es gibt dokumentierte Funde bis 38 Meter Wassertiefe. Im Trainingsbetrieb ist bereits sogar der Nachweis bei 50 Metern gelungen. Die Wasserortung grenzt das Suchgebiet ein, so dass Taucher effektiver und ressourcensparender eingesetzt werden können. Ist die Untergangsstelle der vermissten Person aber schon annähernd bekannt, sollten die Einsatztaucher ohne Zeitverzögerung beginnen.



Unsere Hundeführer brauchen dringend neue Einsatzkleidung!


 

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