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Für die Sicherheit deines Kindes bist du verantwortlich.

Nur kurz nach der Wäsche sehen, eine Nachricht am Handy schreiben, sich im Freibad schnell mal eine Pommes holen: Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann für dein Kind im und am Wasser fatale Folgen haben. Das gilt sowohl für den heimischen Pool und das Planschbecken als auch für das Schwimmbad und den bewachten Badesee - denn auch das Badpersonal ersetzt nicht die elterliche Aufsichtspflicht.

In den letzten drei Jahren haben über 40 Kinder zwischen null und zehn Jahren ihr Leben im Wasser verloren. Viele solcher Tragödien hätten durch die notwendige Beaufsichtigung verhindert werden können.

Die DLRG ist zur Stelle, wenn ein Kind in Gefahr ist. Aber die Aufsicht bist du.

So kannst du uns unterstützen:

Schwimmen lernen ist der beste Schutz gegen das Ertrinken. Wir setzen uns seit über 100 Jahren dafür ein, dass jedes Kind schwimmen lernt und klären Kinder und Eltern über Gefahren im und am Wasser auf. Damit wir diese Aufgaben zuverlässig erledigen können, sind wir auf deine Spende angewiesen. Mit nur zwei Klicks kannst du uns online unterstützen und somit einen großen Teil zu mehr Wassersicherheit beitragen.

Für dich. Für dein Kind. Für uns alle.

Aufsicht mit Verantwortung:

Tipps und Hinweise für Eltern

Bleib in unmittelbarer Nähe

Je jünger das Kind, desto näher solltest du sein. Für Kleinkinder gilt: Maximal eine Armlänge Abstand. Bleibe vor allem bei Nichtschwimmer-Kindern immer so nah, dass du im Notfall sofort eingreifen kannst.

Schau hin – niemals weg

Ertrinken passiert oft schnell, lautlos und unauffällig. Daher erfordert Aufsicht deine volle Aufmerksamkeit. Vermeide jede Art von Ablenkung, wenn dein Kind im oder am Wasser ist. Das bedeutet auch: Kein Handy, kein Buch, keine langen Gespräche.

Verlasse dich nicht auf Schwimmhilfen

Schwimmflügel, Schwimmringe oder Luftmatratzen bieten keinen sicheren Schutz vor dem Ertrinken. Sie können kaputt gehen, verrutschen oder kippen. Sie ersetzen niemals deine Aufsicht.

Kenne die Schwimmfähigkeiten deines Kindes

Ein Seepferdchen-Abzeichen bedeutet, dass dein Kind sich ohne Schwimmhilfe über Wasser halten kann. Es bedeutet nicht, dass dein Kind sicher schwimmen kann. Erst mit dem Freischwimmer ("Bronze") wird das sichere Schwimmen erreicht. Wenn dein Kind schon ein Bronze-, Silber- oder Goldabzeichen hat und gut schwimmen kann, benötigt es im Wasser trotzdem deine Aufmerksamkeit.

Vereinbart vor dem Schwimmen klare Regeln

Regeln geben deinem Kind Sicherheit und Orientierung. Sie könnten zum Beispiel lauten: "Am Beckenrand langsam gehen." Oder: "Vor dem Schwimmen gehen um Erlaubnis fragen."

Du bist verantwortlich – nicht das Badpersonal

Die Fachkräfte, die im Schwimmbad arbeiten, sichern den Bäderbetrieb. Sie ersetzen nicht deine Aufsichtspflicht. Dein Kind bleibt deine Verantwortung – jederzeit.

Unterschätze keine Gefahrenquellen

Auch im Gartenpool oder Planschbecken gilt: Bleib in der Nähe, sodass du dein Kind immer sehen und in der Not eingreifen kannst. Schon wenige Zentimeter Wasser können gerade für Kleinkinder gefährlich sein. Unterschätze daher auch keine Teiche, Bäche oder Pfützen.

Sei ein Vorbild

Kinder lernen durch Beobachtung. Halte dich daher an unsere Baderegeln und bleibe im und am Wasser rücksichts- und verantwortungsvoll. Dein Verhalten prägt das Sicherheitsbewusstsein deines Kindes.

Spielerisch schwimmen lernen:

So bereitest du dein Kind auf den Schwimmkurs vor

Deine Aufsicht schützt dein Kind - aber der zuverlässigste Schutz gegen das Ertrinken ist Schwimmen lernen. Noch sicherer werden Kinder, wenn du sie schon vor dem ersten Schwimmkurs mit dem Wasser vertraut machst. Und das kann sogar richtig Spaß machen! In unsere Videoreihe zeigen wir dir, wie du und dein Kind zusammen eine gute Zeit im Schwimmbad verbringen und gleichzeitig die Wassersicherheit trainieren könnt.

Der Kopf gehört unter Wasser

Die ersten Schritte im Schwimmbad

Erst Tauchen, dann Schwimmen

Vorbereitung auf den Schwimmkurs

Deine Aufmerksamkeit kann Leben retten

Daran erkennst du, dass ein Kind ertrinkt

In Filmen und Serien schreien Ertrinkende oft laut und schlagen mit den Armen um sich. Die Realität sieht jedoch meistens ganz anders aus – gerade bei Kindern. Sie ertrinken oft leise und unauffällig und schon innerhalb weniger Sekunden. Daher ist es wichtig, die Anzeichen zu erkennen, dass sich ein Kind gerade in Lebensgefahr befindet:

  • Das Kind liegt nicht auf der Wasseroberfläche, sondern "steht" senkrecht im Wasser. Arm- und Beinbewegungen wirken dabei unkontrolliert und es kann aussehen, als würde es schwimmen, ohne vorwärts zu kommen.
  • Der Kopf ist nach hinten geneigt, der Mund befindet sich auf Höhe der Wasseroberfläche, Nase und Mund tauchen immer wieder unter. Das Kind versucht, Luft zu bekommen. Die Augen sind oft weit geöffnet oder wirken leer und starr.
  • Kinder in akuter Not können meist nicht um Hilfe rufen. Ihre Arme drücken instinktiv nach unten, um den Körper über Wasser zu halten. Dadurch fehlt ihnen die Kraft zum Winken.

Wenn ein Kind diese Anzeichen zeigt, rufe laut um Hilfe und mache das Aufsichtspersonal auf dich aufmerksam. Falls die Badestelle unbeaufsichtigt ist, rufe sofort die 112. Hole das Kind aus dem Wasser oder wirf ihm einen Auftriebsgegenstand (Rettungsring, Ast o.ä.) zu. Bringe dich niemals selbst in Gefahr!

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