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Über dich hinauswachsen – sicher Schwimmen lernen!

Wenn man Menschen im Wasser beobachtet, die bereits sicher schwimmen können, sieht alles so einfach aus: Hinlegen, bewegen und los geht’s! Die ersten Schwimmversuche sind leider meist viel schwieriger – doch mit der richtigen Unterstützung ist das schaffbar! Jeder kann sicher schwimmen lernen!

Weitere Videos zum Thema Schwimmen lernen findest du auf unserem YouTube-Kanal DLRGTube
oder du schaust dir direkt die von uns zusammengestellte Playlist "Lernen" an.

Warum solltest du sicher Schwimmen lernen?

Sicher Schwimmen zu können ist gleich in doppelter Hinsicht sinnvoll: Zum Einen ermöglicht dir das sichere Schwimmen können einen angenehmen und angstfreien Aufenthalt im Wasser, der für Spaß und Bewegung sorgt und gleichzeitig deine Ausdauer und Koordination fördert. Zum Anderen verhindert dies, dass du bei einem Boots- oder Badeunfall ertrinkst. Für die meisten Menschen klingt ertrinken ganz weit weg, die jährliche Statistik der DLRG zeigt aber, dass in Deutschland noch immer jährlich zwischen 400 und 500 Menschen ertrinken – diese Zahlen wollen wir gemeinsam mit dir senken und das geht nur, wenn du auch ausdauernd schwimmen kannst – und das bedeutet 15 Minuten durchgehend schwimmen zu können!

Darum wollen wir euch in diesem Beitrag zeigen, wie ihr am besten schwimmen lernt – egal in welchem Alter – und was ihr dabei beachten solltet.

Bist du zu jung oder zu alt? Welches Alter ist am besten, um Schwimmen zu lernen?

Grundsätzlich ist niemand zu jung oder zu alt zum Schwimmen lernen! Wichtig, um Schwimmen zu lernen, ist lediglich, dass du es auch lernen möchtest. Das größte Hemmniss beim Schwimmen lernen ist nämlich dein Kopf – denn dein Überlebensinstinkt sagt: Geh nicht ins Wasser, das ist gefährlich! Wenn du bereit bist, an dieser Angst zu arbeiten, ist der erste Schritt des Weges schon gegangen.

Natürlich ist eine gewisse Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit für das Schwimmen lernen hilfreich. Eine klare Altersempfehlung für das Schwimmenlernen gibt es nicht, dafür ist jeder Mensch zu verschieden. Einige Kinder sind geschickter als andere oder haben Angst vor dem Wasser. Wir als DLRG geben zur Orientierung den Beginn der Schwimmausbildung mit 5 Jahren an.

Davor kann aber schon fleißig im Wasser mit Erwachsenen, die bereits gut schwimmen können, gespielt und geübt werden. Denn so wird die Angst vorm Wasser bereits abgebaut oder kommt gar nicht erst auf. Kinder unter drei Jahren  können sich beim Hinfallen ins Wasser oftmals noch nicht selbst wieder aufrichten – sie können in knietiefem Wasser oder sogar in Pfützen ertrinken. Daher ist hier besondere Wachsamkeit nötig, wenn im und am Wasser gespielt wird.

Wie lange dauert es bis du schwimmen kannst?  

Schwimmen lernen ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Es kann nicht sicher gesagt werden, wie lange du brauchen wirst, bis du sicher schwimmen kannst. Dies ist unter anderem abhängig von deiner Bewegungsvorstellung, deiner Beweglichkeit, deiner Kondition und deiner Einstellung zum Element Wasser.

Als Richtwert rechnen die Schulen bei einem 8-jährigen Kind mit mindestens 30 Unterrichtseinheiten (45 Minuten) bis das Kind sicher schwimmen kann (DGUV 202-107, 2019). Da in diesem Alter das Lernen koordinativer Fähigkeiten besonders schnell geht, solltest du entsprechend noch mehr Zeit einplanen, wenn du jünger oder älter als 5 bis 10 Jahre bist.

Beachte auch: Viele Kinder schaffen es nicht, im Rahmen des Schulschwimmens zu sicheren Schwimmern zu werden. Eine von uns in Auftrag gegebene forsa-Umfrage zeigt: 59 Prozent der Zehnjährigen können nicht sicher schwimmen! Es ist also ratsam, das Schwimmen lernen nach der Schule fortzusetzen, wenn im Schulschwimmen das DSA Bronze (Freischwimmer) nicht erworben werden konnte.

 

Wie kannst du dir das Schwimmenlernen erleichtern?

Wichtig ist, dass du das Element Wasser als solches kennen lernst und beginnst, dich darin wohlzufühlen. Spielerische Formen unter Aufsicht mit Freunden und Verwandten sind hier häufig am geeignetsten. Damit Kinder keine Angst vor Wasser entwickeln, sollten sie mit dem nassen Element so früh wie möglich in Berührung kommen. Die Wassergewöhnung kann in der Badewanne, in der Dusche und bei Babyschwimmkursen stattfinden. Es geht dabei um die dauerhafte Gewöhnung an das Wasser und die Vorbeugung von Wasserangst.

Vom Einsatz von Schwimmhilfen ohne Aufsicht raten wir dringend ab. Haltgebende Schwimmhilfen wie Schwimmbretter kann man verlieren. Am Körper befestigte Schwimmhilfen, wie z.B. Schwimmflügel, verändern die Körperbewegungen und Lage im Wasser , wodurch du mit der Schwimmhilfe noch schlechter einschätzen kannst, wie du dich z.B. bei einem Sturz damit wieder hinstellen kannst. Dies wird durch die Möglichkeit des Verrutschens noch verstärkt. Meide vor allem Schwimmringe und –sitze, die dich vom Wasser fernhalten und so eine Gewöhnung an das Wasser verhindern.

Wo kannst du schwimmen lernen?

Die DLRG bietet für Kinder und Erwachsene die Schwimmausbildung in jeder Alters- und Leistungsklasse an. Schau einfach mal nach, ob etwas in deiner Nähe dabei ist. Sicherlich gibt es bei dir vor Ort auch Schwimmbäder und –vereine, die Kurse anbieten. Beachte bei allen Angeboten aber immer, ob sie mit dem Seepferdchen enden oder dich bis zum sicheren Schwimmer (DSA Bronze/Freischwimmer) begleiten.

Beim Seepferdchen musst du vom Beckenrand springen und anschließend 25 Meter schwimmen. Dabei sollst du bereits ins Wasser ausatmen. Außerdem sollst du einen Gegenstand aus schultertiefem Wasser heraufholen können. Zum Seepferdchen (Frühschwimmer) gehören auch die Baderegeln, die du kennen musst, um sich am Wasser sicher zu verhalten. Hier kannst du dir die Baderegeln anschauen.

Aber Vorsicht: Das Seepferdchen ist leider noch kein Garant dafür, dass du oder deine Kinder sicher schwimmen können. Teilweise überschätzt man sich, wenn man das Abzeichen erreicht hat. Daher ist es empfehlenswert, sich bis zum sicheren Schwimmenden (DSA Bronze/Freischwimmer) ausbilden zu lassen.

Ganz gleich, welches Abzeichen du oder dein Kind abgelegt haben: Behalte dein Kind immer im Blick und lass dich selbst beim Schwimmen von jemandem beaufsichtigen – manchmal kommt die Erschöpfung nämlich ganz plötzlich!

Wie geht es weiter, wenn du die Grundlagen erlernt hast?

Set dem 1. Januar 2020 gibt es neue Bestimmungen bei den Schwimmabzeichen. Es wird nicht mehr zwischen Kindern und Erwachsenen getrennt. Für Fortgeschrittene (also nach dem Seepferdchen) heißen die Abzeichen jetzt einfach „Deutsches Schwimmabzeichen“ (DSA). Bei der DLRG kannst du sie in folgenden Stufen ablegen:

Deutsches Schwimmabzeichen Bronze (Freischwimmer)

Deutsches Schwimmabzeichen Silber

Deutsches Schwimmabzeichen Gold

In diesen Kursen werden neben der ersten Schwimmtechnik auch weitere anerkannte Schwimmtechniken gelehrt: Rückenschwimmen, Brustschwimmen, Kraulen (Freistil) und Delfin. Da jede Technik ihre Vor- und Nachteile hat, hängt die Reihenfolge maßgeblich von dem Anbieter vor Ort ab.

Zum Schwimmenlernen eignen sich Rückenschwimmen, Brustschwimmen und Kraulen. Vorteil beim Rückenschwimmen ist zwar die freie Atmung, aber du siehst natürlich nicht, wohin du schwimmst - ganz im Gegensatz zum Brustschwimmen siehst du. Kraulschwimmen ist die effektivste Schwimmart, weil die Bewegungen unseren normalen Bewegungsmustern folgen. Delfin ist relativ kraftaufwendig und eignet sich weniger für die Anfangsschwimmart.

Neben der DLRG bieten auch andere qualifizierte Schwimmlehrer oder das Personal in Schwimmbädern die Abnahme dieser Prüfungen an. Was du bei welcher Prüfung leisten musst, erfährst du hier.

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