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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG e.V. findest du hier .
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Am Samstagnachmittag wurden die Einsatzkräfte der DLRG um 16:55 Uhr zu einem Einsatz im Bereich des Yachthafens Reichenau alarmiert. Zeugen hatten beobachtet, wie eine Person etwa 50 Meter von Steg 5 entfernt im Wasser verschwunden sein soll.
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Rettungskräfte am Einsatzort ein. Nach einer ersten Lageerkundung wurde umgehend eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet. Rettungsboote der DLRG, der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei bildeten eine Suchkette und durchkämmten die Wasseroberfläche systematisch nach möglichen Hinweisen.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei aus der Luft durch die Drohneneinheit des Landkreises Konstanz. Mithilfe hochauflösender Kameras und Wärmebildtechnik wurde das Suchgebiet großflächig überwacht und insbesondere die Oberflächensuche unterstützt. Aufgrund der starken Trübung des Wassers waren die Einsatzmöglichkeiten der Drohne bei der Unterwassersuche jedoch eingeschränkt.
Zeitgleich machten sich Einsatztaucher der DLRG sowie Schnorcheltaucher der Feuerwehr Konstanz auf die Suche unter Wasser. Die Bedingungen stellten die Einsatzkräfte dabei vor große Herausforderungen: Durch aufgewirbeltes Sediment herrschte in weiten Teilen des Suchgebiets praktisch Nullsicht. Jeder Meter Seegrund musste daher besonders sorgfältig abgesucht werden.
Um die Chancen auf einen Erfolg weiter zu erhöhen, kamen zudem zwei speziell ausgebildete Wasserortungshunde zum Einsatz. Unabhängig voneinander schlugen beide Hunde an nahezu derselben Stelle an. Obwohl sich diese Position etwas weiter vom Ufer entfernt befand als zunächst von den Zeugen angegeben, passte sie zur beschriebenen Fluchtlinie. Die Stelle wurde daraufhin mit einer Boje markiert und genauer untersucht.
Zur weiteren Abklärung wurde anschließend ein Sonarsystem der Feuerwehr Radolfzell eingesetzt. Mit modernster Technik wurde der markierte Bereich abgescannt. Trotz der intensiven Untersuchung konnten jedoch keine Auffälligkeiten festgestellt werden.
Anschließend suchten die Einsatztaucher auch diesen Bereich nochmals gründlich ab. Trotz des koordinierten Einsatzes zahlreicher Rettungskräfte, Boote, Taucher, Suchhunde, einer Drohne und moderner Suchtechnik konnte keine Person aufgefunden werden.
Nach rund zweieinhalb Stunden wurde die Suchaktion beendet. Zum Zeitpunkt des Einsatzendes lag zudem keine Vermisstenmeldung vor.
Der Einsatz zeigte eindrucksvoll die enge Zusammenarbeit von DLRG, Feuerwehr, Wasserschutzpolizei, Drohneneinheit und Rettungshundestaffel. Während der Suchmaßnahmen wurden sämtliche verfügbaren Möglichkeiten ausgeschöpft. Einsatzkräfte zu Wasser, in der Luft und unter Wasser arbeiteten Hand in Hand. Unterstützt durch moderne Technik wie Drohnen- und Sonarsysteme sowie die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Wasserortungshunde wurde das Suchgebiet umfassend abgesucht.
Mensch, Technik und Tier wirkten bei diesem Einsatz eng zusammen, um Gewissheit zu schaffen. Trotz aller Anstrengungen und eines hohen Aufwands aller beteiligten Organisationen blieb die Suche letztlich ohne Ergebnis.
Sonnig, nahezu Windstill
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