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Rettungssport

1. Deutsche Ocean Meisterschaften: Wettkämpfe gehen in die entscheidende Phase

Veröffentlicht: 17.07.2026
Autor: Asli-Dudu Yörükoglu
Foto: Daniel-André Reinelt

Bad Nenndorf/Warnemünde. Nach dem erfolgreichen Auftakt am Donnerstag setzten die 1. Internationalen Deutschen Ocean Meisterschaften der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihren Wettkampf am Freitag (17.07.) fort. Rettungssportlerinnen und Rettungssportler aus 39 Clubs kämpfen in Warnemünde um die ersten deutschen Meistertitel im Ocean-Rettungssport. Bei Sonnenschein und leichtem Wellengang ging es am zweiten Wettkampftag um weitere Punkte für die Einzel- und Clubwertung. Den sportlichen Höhepunkt bildeten Oceanwoman und Oceanman, die als Königsdisziplinen des Ocean-Rettungssports gelten.

In der offenen Altersklasse machten die Board Races den Auftakt. Auf dem 600 Meter langen Rundkurs durch die Ostsee paddelte bei den Frauen Anna-Fiona Volz (DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt) als Erste über die Ziellinie. Janka Krohn (DLRG Gelsenkirchen-Buer) folgte auf Rang zwei, Bronze ging an Alice Westergarden vom schwedischen Näset Surf Club. Im Wettbewerb der Männer ließ Clemens Wulkopf (DLRG Harsewinkel) die Konkurrenz hinter sich. Matthew Colliss und Cyril Senften von der Schweizer SLRG Innerschwyz belegten die Plätze zwei und drei.

Auch in der nächsten Disziplin kam das Rettungsbrett zum Einsatz. Beim Board Rescue Race schwimmt zunächst ein Teammitglied zu einer Boje hinaus. Anschließend bringt der Teampartner das Rettungsbrett ins Wasser, nimmt den Schwimmer auf und paddelt gemeinsam mit ihm zurück an den Strand. Bei den Frauen sicherte sich die DLRG Schwerte den Titel. Die SLRG Innerschwyz holte sich Silber vor der DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt. In der männlichen Konkurrenz ging Gold an die SLRG Innerschwyz. Die DLRG Lüneburg gewann Silber, Bronze holte die DLRG Halle-Saalekreis. Anschließend rückte das Geschehen an den Strand. In den Beach Flags entscheiden Schnelligkeit und das richtige Timing. Wer keinen Stab erreicht, scheidet aus. Olivia Binde (DLRG Altona) entschied die Frauenkonkurrenz für sich. Lea Kötter (DLRG Lüneburg) gewann Silber, Bronze ging an Johanna Gnad (DLRG Ettlingen). Im Wettbewerb der Männer sicherte sich Jan Laufer (DLRG Altona) den Sieg vor Henrik Dicke (DLRG Harsewinkel) und Lucas Vogler (DLRG Lüneburg).

Den Abschluss des Wettkampftages in der offenen Altersklasse bildeten Oceanwoman und Oceanman. In der Königsdisziplin des Ocean-Rettungssports müssen die Athleten ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen und Brandungsschwimmen, Board Race sowie Surf Ski Race bewältigen. Anna-Fiona Volz (DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt) setzte sich bei den Frauen vor ihrer Vereinskameradin Yvonne Prehn und Janka Krohn (DLRG Gelsenkirchen-Buer) durch. Bei den Männern führte kein Weg an Clemens Wulkopf (DLRG Harsewinkel) vorbei. Fabian Herrmann (DLRG Halle-Saalekreis) wurde Zweiter, Matthew Colliss von der Schweizer SLRG Innerschwyz Dritter.

Auch der Nachwuchs kämpft um Meistertitel

In der erstmals ausgetragenen Juniorenwertung wurden am Freitag weitere Deutsche Meistertitel vergeben. Den Auftakt machten die Beach Flags. Bei den Juniorinnen schnappte sich Jule Erdmann (DLRG Harsewinkel) den Sieg. Jessica Körner (DLRG Mönchengladbach) gewann Silber, Bronze ging an Anna Wolther (DLRG Halle-Saalekreis). Bei der männlichen Konkurrenz setzte sich Devin Gordon Michael (DLRG Luckenwalde) durch. Finian Fuhr (DLRG Gütersloh) belegte Rang zwei vor Alexandru Ciubotariu vom belgischen Reddingsclub Ternat Asse Lebbeke.

Weiter ging es mit den Wettbewerben um die Titel Oceanwoman und Oceanman. Johanna Bodenburg (DLRG Mönchengladbach) sicherte sich den Titel vor Lara Schulte (DLRG Harsewinkel) und Emma Uhl (DLRG Weil am Rhein). Im Wettbewerb der Junioren gewann Jörn Tophinke (DLRG Harsewinkel). Nikolaj Larsen vom dänischen Vejle Svømmeklub erreichte Platz zwei, Harry Chadwick vom schwedischen Jönköpings Simsällskap wurde Dritter.

Im anschließenden Board Race paddelte Johanna Bodenburg (DLRG Mönchengladbach) zum nächsten deutschen Meistertitel. Lore Legrand vom belgischen Reddingsclub Ternat Asse Lebbeke gewann Silber, Bronze ging an Sarah Kurz (DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt). Bei den Jungen gewann Craig McClymont (DLRG Harsewinkel) vor Jack McMahon (DLRG Gelsenkirchen-Buer) und Harry Chadwick vom schwedischen Jönköpings Simsällskap. Den Schlusspunkt setzte das Board Rescue Race. Die DLRG Weener gewann bei den Mädchen vor der DLRG Harsewinkel und dem belgischen Reddingsclub Ternat Asse Lebbeke. Bei den Jungen führte kein Weg an der DLRG Harsewinkel vorbei. Dahinter reihten sich die DLRG Halle-Saalekreis und die DLRG Oder-Spree auf den Plätzen zwei und drei ein.

Mit den letzten Wettkämpfen gehen die 1. Internationalen Deutschen Ocean Meisterschaften am Samstag (18.07.) in ihre Schlussphase. Von 8 bis etwa 16 Uhr kämpfen die Athleten am Hauptstrand von Warnemünde um die letzten Titel, bevor im Anschluss an die Finals in der Strandarena die ersten Deutschen Meisterinnen und Deutschen Meister im Ocean-Rettungssport ausgezeichnet werden. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, die Wettkämpfe und Siegerehrung bei freiem Eintritt direkt am Strand zu verfolgen.

Alle Ergebnisse sind unter dlrg.de/domzu finden. Druckfähige Bilder für die Berichterstattung gibt es honorarfrei im DLRG Medienportal.
Darüber hinaus berichten wir auf Facebook und Instagram (@dlrgrettungssport).

 

Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.

Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

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