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Rettungssport

Auftakt der 1. Deutschen Ocean Meisterschaften: Erste Titel in Warnemünde vergeben

Veröffentlicht: 16.07.2026
Autor: Asli-Dudu Yörükoglu
Foto: Daniel-André Reinelt

Bad Nenndorf/ Warnemünde. Mit der feierlichen Eröffnung der 1. Internationalen Deutschen Ocean Meisterschaften ist am Donnerstag (16.07) der Startschuss für ein neues Kapitel im Rettungssport gefallen. Insgesamt 270 Rettungssportlerinnen und Rettungssportler aus 39 Clubs gingen am Hauptstrand von Warnemünde in die ersten Wettkämpfe. Die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, eröffnete die Meisterschaften gemeinsam mit Steffen Bockhahn, Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Bereits am Morgen waren die ersten Athletinnen und Athleten in die Wettkämpfe gestartet.

„Mit den Deutschen Ocean Meisterschaften haben wir den Ocean-Rettungssport fest in unser Wettkampfsystem integriert. Ich freue mich sehr über diesen Meilenstein und danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Rettungssport bedeutet für uns mehr als sportlicher Erfolg. Er vermittelt Fähigkeiten, die im Ernstfall Leben retten können“, sagte DLRG Präsidentin Ute Vogt.Nach der offiziellen Eröffnungsfeier wurden die Wettbewerbe fortgesetzt.

Erste Meistertitel in der offenen Altersklasse

Bei einem Mix aus Sonnenschein und teils kräftigen Regenschauern mussten sich die Athleten immer wieder auf wechselnde Bedingungen einstellen. Die ersten Entscheidungen fielen im 90 Meter langen Beach Sprint der offenen Altersklasse. Bei den Frauen sicherte sich Olivia Binde (DLRG Altona) den Sieg. Silber ging an Lea Pauls (DLRG Schwerte), Bronze an Lea Kötter (DLRG Lüneburg). Bei den männlichen Startern gewann Jan Laufer (DLRG Altona) vor Lucas Vogler (DLRG Lüneburg) und Marc Heisel (DLRG Gelsenkirchen-Buer).

Auch im Brandungsschwimmen wurden die ersten Titel vergeben. Die Rettungssportlerinnen und Rettungssportler starteten vom Strand und absolvierten einen rund 400 Meter langen Rundkurs im offenen Wasser. Bei den Frauen setzte sich Yvonne Prehn (DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt) vor ihrer Vereinskameradin Anna-Fiona Volz sowie Janka Krohn (DLRG Gelsenkirchen-Buer) durch. Bei den Männern gewann Malthe Wolgast vom dänischen Vejle Svømmeklub vor Matthew Colliss von der Schweizer SLRG Innerschwyz. Bester deutscher Starter wurde Fabian Herrmann (DLRG Halle-Saalekreis) auf Rang drei.

In den Beach Sprint Relays der offenen Altersklasse ging der Sieg bei den Frauen an die DLRG Altona. Rang zwei belegte die Schweizer SLRG Innerschwyz, Platz drei der schwedische Näset Surf Club. Bei den Männern gewann die DLRG Lüneburg vor der DLRG Harsewinkel und der DLRG Norderstedt.

Gelungene Premiere für den Nachwuchs

Mit der erstmals ausgetragenen Juniorenwertung rückte auch der Nachwuchs stärker in den Fokus. Die ersten Deutschen Meistertitel im Brandungsschwimmen gingen an Martje Hartmann (DLRG Weener) und Julius Bodenburg (DLRG Mönchengladbach). Im Beach Sprint gewann Jule Erdmann (DLRG Harsewinkel) vor Sofie Rundqvist vom schwedischen Jönköpings Simsällskap und Ynné Demaldré vom belgischen Reddingsclub Ternat Asse Lebbeke. Bei den Männern setzte sich Devin Gordon Michael (DLRG Luckenwalde) vor Finian Fuhr (DLRG Gütersloh) und Simon Hoche (DLRG Gelsenkirchen-Buer) durch.

Auch in der Staffeldisziplin Beach Sprint Relay war die DLRG Harsewinkel nicht zu schlagen. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gewann das Team den Deutschen Meistertitel. Bei den Frauen komplettierten die DLRG Halle-Saalekreis und die DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt das Podest. In der Männerkonkurrenz belegten die DLRG Gelsenkirchen-Buer und die DLRG Luckenwalde die weiteren Medaillenränge.

Mit den heutigen Ergebnissen ist der Grundstein für die Gesamtwertung gelegt. Noch bis Samstag kämpfen die Rettungssportlerinnen und Rettungssportler um die 1. Deutschen Meistertitel in den Ocean-Disziplinen sowie um den Sieg in der Clubwertung.

Die Wettkämpfe werden am Freitag ab 8 Uhr in der Beach Arena am Hauptstrand von Warnemünde fortgesetzt. Der Eintritt ist frei.

Alle Ergebnisse sind unter dlrg.de/domzu finden. Druckfähige Bilder für die Berichterstattung gibt es honorarfrei im DLRG Medienportal.

Darüber hinaus berichten wir auf Facebook und Instagram (@dlrgrettungssport).

 

Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.

Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

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