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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG e.V. findest du hier .
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Bad Nenndorf/Lippstadt/Paderborn. Nach vier Wettkampftagen hat sich der Landesverband Westfalen den Gesamtsieg beim 21. Junioren Rettungspokal gesichert. Vom 27. bis 30. Juni schickten die Landesverbände der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihre besten Nachwuchsathleten im Alter von 14 bis 18 Jahren ins Rennen um die Trophäe. In der Schwimmoper Paderborn und am Alberssee in Lippstadt traten sie in verschiedenen Pool- und Ocean-Disziplinen gegeneinander an und kämpften um Platzierungen und Medaillen sowie Punkte für die individuelle Mehrkampf- und die Mannschaftswertung.
Gelungener Auftakt in den Pool-Disziplinen
Der Wettbewerb startete mit den Pooldisziplinen in Paderborn. Die Nachwuchstalente mussten dabei Hindernisse überwinden, Rettungspuppen transportieren, mit Flossen schwimmen oder ihre Präzision beim Leinenwerfen unter Beweis stellen. Zu den erfolgreichsten Einzelstarterinnen gehörte Katharina Seilner (DLRG Sachsen-Anhalt). Sie entschied den Super Lifesaver und das 100 Meter Retten mit Flossen für sich und gehörte auch in den weiteren Wettbewerben regelmäßig zur Spitzengruppe. Bei den Junioren dominierte Leo Ilias Baumann (DLRG Saar) die Pool-Wettbewerbe. Mit Siegen im Hindernisschwimmen, Super Lifesaver, 50 Meter Retten und der Kombinierten Rettungsübung blieb er in vier Einzeldisziplinen ungeschlagen.
Die Staffelentscheidungen prägte vor allem Brandenburg. Der Landesverband lag nach den Poolwettbewerben vor Sachsen-Anhalt in Führung.
Vom Schwimmbecken an den Strand
Nach zwei Wettkampftagen wechselte das Teilnehmerfeld des Junioren Rettungspokals der DLRG an den Alberssee in Lippstadt. Bei sommerlichen Temperaturen forderten die Ocean-Disziplinen den Teilnehmenden neben Kraft und Ausdauer auch ein gutes Gespür für die Bedingungen im Freigewässer und den sicheren Umgang mit Rettungsgeräten wie Rettungsbrett, Gurtretter und Surf Ski ab.
Am ersten Wettkampftag im Ocean-Wettbewerb gehörte Jule Erdmann (DLRG Westfalen) zu den erfolgreichsten Starterinnen. Sie gewann sowohl die Sprintdisziplin Beach Flags als auch das Rennen mit dem Rettungsbrett. Letzteres gewann bei den Junioren Craig McClymont (DLRG Westfalen). Er siegte auch im Schwimmwettbewerb Surf Race. Auf dem Rettungsski holten Jessica Körner (DLRG Nordrhein) und Ben Brinkmann (DLRG Westfalen) die Goldmedaillen. Auch die Mannschaftswettbewerbe boten spannende Entscheidungen, aus denen Nordrhein bei den weiblichen Teams und Westfalen bei den männlichen Teams als Sieger hervorgingen.
Gesamtsieg geht nach Westfalen
Am abschließenden Wettkampftag am Alberssee fielen die letzten Entscheidungen in den Ocean-Disziplinen. Besonders überzeugte Magdalena Kaltenecker (DLRG Bayern), die sich die Ocean-Gesamtwertung der weiblichen Konkurrenz sicherte. Bei den männlichen Startern setzte sich Devin Gordon Michael (DLRG Brandenburg) an die Spitze der Ocean-Einzelwertung.
Mit konstant starken Leistungen über alle vier Wettkampftage gewann der DLRG Landesverband Westfalen den 21. Junioren Rettungspokal und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr. Die DLRG Nordrhein belegte Rang zwei, Sachsen-Anhalt sicherte sich den dritten Platz auf dem Siegerpodest.
Der Blick richtet sich auf die internationale Bühne
Für viele der Nachwuchs-Rettungssportler richtet sich der Blick nach dem Junioren Rettungspokal bereits auf die internationalen Höhepunkte der Saison. Ende Juli vertreten die Mitglieder der DLRG Nachwuchs-Nationalmannschaft Deutschland bei den Junioren-Europameisterschaften in Rom. Im Dezember folgen die Junioren-Weltmeisterschaften im südafrikanischen Port Elizabeth.
Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.
Alle Ergebnisse sind unter dlrg.de/jrp zu finden. Druckfähige Bilder für die Berichterstattung gibt es honorarfrei im DLRG Medienportal
Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de
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