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Presse

Großer Stern des Sports geht nach Herford – DLRG Weimar unter den Finalisten

Veröffentlicht: 27.01.2026
Autor: Asli Yörükoglu
Paul Werdin (2 v.r.) bei der Preisverleihung in Berlin (Foto: BVR / DOSB)

Bad Nenndorf/Berlin. In Berlin ist am Montag der „Große Stern des Sports“ in Gold 2025 verliehen worden. Die Turngemeinde Herford von 1860 gewann die höchste Auszeichnung für gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen in Deutschland. Die Ortsgruppe Weimar der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gehörte zu den 18 Finalisten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte den Preis gemeinsam mit Ehefrau Elke Büdenbender, dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Otto Fricke, und der Präsidentin des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, bei einer feierlichen Veranstaltung in Berlin.

Der Siegerverein wurde ausgezeichnet für die Initiative „Vereinsheld 2025 – Unsere Zukunft ist Ehrenamt“. Mit diesem Projekt stärkt die Turngemeinde Herford das Ehrenamt gezielt, indem sie auf ein langfristiges Gesamtkonzept setzt, das Sichtbarkeit schafft, junge Menschen früh einbindet und durch persönliche Begleitung und Wertschätzung das Engagement fördert.
Für diesen Erfolg erhielt der Verein ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

DLRG im bundesweiten Finale vertreten

Auch die DLRG Weimar war bei den Sternen des Sports mit Paul Werdin vertreten. Mit einem Projekt gegen Einsamkeit im Alter schaffte es die Ortsgruppe bis ins Bundesfinale. Beim zusätzlich ausgelobten Publikumspreis wurde Projektinitiator Paul Werdin nominiert und gehörte zu den drei Kandidaten, die zur Wahl standen. Der 35-Jährige engagiert sich seit Jahren im Behinderten- und Rehabilitationssport der Ortsgruppe und hat Angebote aufgebaut, die über klassischen Gesundheitssport hinausgehen. Ein TV-Beitrag auf sportschau.de stellt Paul und das Projekt näher vor.

Im Mittelpunkt des Engagements von Paul stehen regelmäßige Bewegungsangebote im Wasser und an Land sowie der von ihm mitgestaltete Vereinsmittwoch Rehasport. Themen wie Bewegung, Prävention, Austausch und soziale Teilhabe greifen dabei ineinander und stärken die Gemeinschaft sowie Lebensqualität für ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen.

Zweiter Platz beim Publikumspreis

Im Publikumsvoting belegte Paul Werdin am Ende den zweiten Platz. Mit 36 Prozent der Stimmen fehlte ihm nur ein Prozentprozentpunkt zur erstplatzierten Denise de Vries vom VfL Rastede. Für ihr Engagement im Rahmen der Initiative „Vom Tauchen zum Schwimmen – Schwimmerische Früherziehung im VfL Rastede“ wurde sie zur Publikumsfavoriten bestimmt. Den dritten Platz belegte Omar Fahmy vom Verein FuNah aus Hildesheim.

Als Zweitplatzierter erhielt Paul Werdin für sein Projekt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Sein Engagement zeigt auf, wie niedrigschwellige Vereinsarbeit die gesellschaftliche Teilhabe fördert und auch der sozialen Isolation entgegenwirken kann.

Sterne des Sports würdigen Engagement seit 2004

Der DOSB und die Volksbanken Raiffeisenbanken verleihen die Sterne des Sports seit dem Jahr 2004.Die Partner zeichnen engagierte Menschen und Sportvereine aus, die Verantwortung übernehmen und den Zusammenhalt, die Teilhabe sowie die soziale Entwicklung innerhalb des Sports stärken.

Über die DLRG
Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen fast 55.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jährlich 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 80 DLRG Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt derzeit knapp 630.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. 

Pressekontakt:
Martin Holzhause
Leiter DLRG Pressestelle
Telefon: 05723 955 442
Mobil: 0162 175 12 04
E-Mail: presse@dlrg.de

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