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Presse

Sicher auf dem Board: Verbände veröffentlichen gemeinsam SUP-Regeln zur Unfallprävention

Veröffentlicht: 01.06.2026
Autor: Martin Holzhause

Bad Nenndorf. Stand-Up-Paddling (SUP) gehört seit Jahren zu den beliebtesten Wassersportarten in Deutschland. Mehrere Millionen Menschen nutzen regelmäßig Seen, Flüsse und Küstengewässer, um auf dem SUP-Board aktiv zu sein. Unter dem gemeinsamen Leitgedanken „Gemeinsam Unfälle vermeiden“ haben sich mehrere Organisationen zusammengeschlossen, um praxisnahe Empfehlungen für mehr Sicherheit beim Stand-Up-Paddling zu entwickeln. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutsche Kanu-Verband (DKV) sowie der Verband Deutscher Wassersportschulen (VDWS) bündelten dafür ihre langjährigen Erfahrungen aus Ausbildung, Wassersportpraxis und Rettungseinsätzen.

Das Ergebnis sind neue SUP-Regeln, die Paddlerinnen und Paddlern helfen sollen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Risiken auf dem Wasser zu vermeiden.

Wassersport mit Verantwortung

Stand-Up-Paddling gilt als vergleichsweise leicht zu erlernen und vermittelt vielen Menschen ein Gefühl von Freiheit und Entspannung auf dem Wasser. Gleichzeitig wird jedoch häufig unterschätzt, wie schnell sich äußere Bedingungen verändern können. Wind, plötzlich auftretende Gewitter, Strömungen, intensiver Schiffsverkehr oder starker Wellengang können selbst erfahrene Wassersportlerinnen und Wassersportler in gefährliche Situationen bringen. Auch intensive Sonneneinstrahlung oder mangelnde Kenntnis von Regeln auf Wasserstraßen erhöhen das Unfallrisiko erheblich.

Die beteiligten Organisationen beobachten seit Jahren, dass viele Einsätze und Rettungsaktionen auf Fehleinschätzungen oder mangelnde Vorbereitung zurückzuführen sind. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es daher, Menschen frühzeitig für mögliche Gefahren zu sensibilisieren und gleichzeitig konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben.

Verständlich, praxisnah und leicht zugänglich

Die neuen SUP-Regeln setzen bewusst auf eine einfache und leicht verständliche Darstellung. Aussagekräftige Illustrationen lenken die Aufmerksamkeit gezielt auf wichtige Sicherheitsaspekte und vermitteln die zentralen Hinweise auf einen Blick. So sollen sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch erfahrene Paddlerinnen und Paddler erreicht werden.

Die Sicherheitsregeln sollen dort sichtbar werden, wo sich Wassersportlerinnen und Wassersportler unmittelbar informieren: an Wachstationen der DLRG und der Wasserwacht, in Bootshäusern und Ausbildungsstätten des Deutschen Kanu-Verbandes sowie an den Stationen und Schulen des VDWS. Ergänzend werden die Empfehlungen über Pressearbeit, Veranstaltungen und soziale Medien verbreitet, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Die beteiligten Organisationen verbindet das gemeinsame Ziel, den Wassersport sicherer zu machen und gleichzeitig das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Gewässern zu stärken. Sicherheit auf dem Wasser beginnt bereits vor dem Einstieg auf das SUP-Board – mit guter Vorbereitung, Rücksichtnahme und dem Wissen um mögliche Gefahren.

Mit den neuen SUP-Regeln setzen DLRG, Wasserwacht, Deutscher Kanu Verband und VDWS ein gemeinsames Zeichen für mehr Sicherheit, Prävention und verantwortungsvollen Wassersport in Deutschland.


Sicherheitstipps fürs Stand-Up-Paddling gibt es auf dlrg.de/sup
 

Über die DLRG

Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen über 50.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jährlich 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 80 DLRG Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt derzeit über 640.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.


Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 0 57 23 955 442, Mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

Datei(en)

SUP-Regeln (Download).pdf(5861.41)

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